Reichshofstadion neu wird nun ganz real, weil . . .

Sport / 14.12.2021 • 22:30 Uhr
So soll das Reichshofstadion neu nach der Fertigstellung aussehen. Der Umsetzung des Projekts steht nun kaum mehr etwas im Weg. <span class="copyright">Rendering Bader</span>
So soll das Reichshofstadion neu nach der Fertigstellung aussehen. Der Umsetzung des Projekts steht nun kaum mehr etwas im Weg. Rendering Bader

Regierungsbeschluss des Landes zur Mitfinanzierung. 8,4 Millionen Euro fließen in vier Jahrestranchen.

Bregenz Ein weiterer wichtiger Meilenstein in Richtung Reichshofstadion neu wurde am Dienstag gesetzt. Die Landesregierung beschloss einstimmig die 50-Prozent-Finanzierung des Projekts. „Das Geld fließt ab 2024 in vier jährlichen Tranchen“, gab Sportlandesrätin Martina Rüscher gegenüber den VN Details bekannt. Die finanzielle Beteiligung des Landes erfasst den sportlichen Teil des Vorhabens, sprich alles, was für die Durchführung von Bundesligaspielen notwendig ist. Darin enthalten sind unter anderem Spielfeld, Tribünen, Befestigungen am Platz, Flutlicht oder Kabinen.

Für Bereiche wie das Austria-Dorf oder den VIP-Bereich gibt es keine Landesförderung. Die Zwischenfinanzierung muss die Gemeinde als Eigentümer der Anlage übernehmen. Wie bereits berichtet, soll das Bauverfahren im kommenden Jahr abgeschlossen werden, ab 2023 sollen die Bagger auffahren.

“Jetzt Umsetzung”

Das Reichshofstadion neu wurde vom Architekturbüro Bader geplant. Die bundesligataugliche Anlage ist hauptsächlich als Holzkonstruktion vorgesehen und soll 5500 Zuschauern Platz bieten.

Der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer (58) hat den positiven Regierungsbeschluss mit Wohlwollen aufgenommen. „Jetzt gehen wir sofort an die Umsetzung, und wollen dabei vor allem die Anrainer miteinbinden“, verspricht Fischer. Am 20. Dezember ist eine Präsentation des Projekts mit den Nachbarn geplant. Die Bundesligahauptversammlung hat Austria Lustenau unter anderem einen Baubescheid in erster Instanz als Voraussetzung für die Erteilung der Bundesliga vorgeschrieben. „Das werden wir schaffen“, sagt Bürgermeister Fischer. Die Gemeinde ist für den Baubescheid erster Instanz zuständig.