Volles Vertrauen und ein Neuzugang

Sport / 03.12.2021 • 21:30 Uhr
Volles Vertrauen und ein Neuzugang
Altach-Präsident Peter Pfanner sieht noch keinen Grund für Unruhe. VN-Stiplovsek

Ohne Wenn und Aber: Peter Pfanner, Präsident des Cashpoint SCR Altach, hat volles Vertrauen in die sportliche Führung. Am Sonntag (14.30 Uhr) muss der heimische Bundesligist beim Wolfsberger AC antreten.

Altach Noch zwei Spiele bis zur Winterpause und wie im Vorjahr droht der Cashpoint SCR Altach als Tabellenschlusslicht ins neue Jahr zu gehen. Zumal zwei Auswärtspartien auf dem Programm stehen, am Sonntag in Wolfsberg, laut Cheftrainer Damir Canadi „eine richtig schwere Aufgabe“, und zum Abschluss dann in Ried. Dennoch blickt Klubpräsident Peter Pfanner beruhigt in die Zukunft. „Ganz ehrlich, ich bin ruhiger als vor einem Jahr“, sagt er im Gespräch mit den VN. Und liefert sogleich die Erklärung für seine Feststellung: „Mein Gefühl sagt mir, dass Sportchef und Trainer sehr gut miteinander können und einen gemeinsamen Plan haben.“ Deshalb verspüre er ein 100-prozentiges Vertrauen in die Arbeit der Verantwortlichen. „Da gibt es auch keine zweite Meinung dazu.“ Selbst zwei mögliche Niederlagen würden daran nichts ändern. Dass er nach der Reaktion der Mannschaft („Die Leistung gegen Tirol war unterirdisch) im Spiel gegen Sturm auf Punkte hoffte, sei verständlich.

„Die Erwartungen waren höher. Deshalb bin ich enttäuscht, aber keinesfalls gefrustet.“

Peter Pfanner, Altach-Präsident zur derzeitigen Situation

Erster Neuzugang

Dass er sich von der anfänglichen Euphorie im Sommer habe anstecken lassen, gibt der 55-Jährige gerne zu. Heute sagt er: „Ich muss kein Fußballprofi sein, um zu sehen, dass wir ein Offensivproblem haben.“ Deshalb sei man insgesamt hinter den Erwartungen geblieben. Nunmehr sei es die Aufgabe der sportlich Verantwortlichen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Deshalb werde man sich nach Ende der Herbst­runde die Analyse anhören und dementsprechend auch reagieren. Für ihn ergibt sich schon jetzt ein ganz entscheidendes Thema: „Wie schaffen wir es, dass wir in der Offensive wieder mehr Fahrt aufnehmen?“ Nur von Pech zu sprechen oder über den VAR zu lamentieren, ist Pfanner zu wenig. „Es braucht eine klare Ansage. Wenn es dann einer Unterstützung in finanzieller Hinsicht bedarf, so werden wir als Verein reagieren. Damit die Performance im Frühjahr eine bessere ist.“ Ein erster Neuzugang wurde bereits getätigt: Vom FC Dornbirn wechselt Athletiktrainer Julian Kleinheinz, der gestern seinen 21. Geburtstag feierte, ins Rheindorf.

Admiral Bundesliga

17. Spieltag, mögliche Aufstellungen

WOLFSBERGER AC

AUFSTELLUNG (4-4-2) Kofler – Jasic, Lochoshvili, Baumgartner, Dedic – Peretz, Liendl, Leitgeb, Taferner – Röcher, Baribo

ERSATZ Kuttin – Gugganig, Sprangler, Stratznig, Wernitznig, Boakye, Vizinger, Dieng

ES FEHLEN Novak (Aufbautraining), Scherzer (Bänderverletzung)

CASHPOINT SCR ALTACH

AUFSTELLUNG (3-4-3) Casali – Strauss, Zwischenbrugger, Pape-Alioune – Thurnwald, Aigner, Haudum, Edokpolor – Reiter, Nuhiu, Bischof

FRAGLICH Pape-Alioune

ERSATZ Odehnal – Prokop, Tartarotti, Schreiner, Bumberger, Bukta, Mischitz

ES FEHLEN Netzer, Abdijanovic (beide rekonvaleszent), Krizman (Adduktoren), Dabanli (Knöchelverletzung)

Zurück an den Anfang

Ausgerechnet beim sonntägigen Gegner begann die zweite Ära von Trainer Damir Canadi in Altach. Es war mit dem 1:0-Sieg in Wolfsberg ein perfekter Einstand. Wobei von der damaligen Startelf gerade einmal noch Stefan Haudum in jener gegen Sturm aufschien. Exakt 30 Spiele (9 Siege, 8 Remis, 13 Niederlagen) später und einem Rückfall im Punkteschnitt von 1,57 (Frühjahr) auf 0,81 (Herbst) warten erneut die Wölfe auf Zwischenbrugger und Co.