So geht es Sturzopfer Luca Hämmerle

Sport / 02.12.2021 • 23:30 Uhr
So geht es Sturzopfer Luca Hämmerle
Vor zwei Jahren hatte der Montafoner Luca Hämmerle beim Snowboardcross-Weltcup in Cervinia einen schweren Sturz. gepa
 

“Mir geht es schon wieder gut”, sagt der 25-jährige Snowboardcrosser nach seiner Rückkehr in die Heimat.

Gaschurn Anfang der Woche ist Luca Hämmerle via Flug Peking – Frankfurt und dann mit der Air-Ambulance nach Altenrhein in die Heimat zurückgekehrt. Und mit dieser Rückkehr sind auch die positiven Gedanken zurück. Weil die sofortige Nachuntersuchung die Diagnose aus China bestätigte und somit keine Verletzung des Wirbelkörpers vorlag und auch die Nerven unbeschädigt sind.

Die Frage sei erlaubt: Wie geht es Dir nach dem Sturz?

Es geht schon gut, ich habe keine Schmerzen mehr. Natürlich muss ich mich noch schonen, aber ich bin langsam schon wieder selbst auf den Beinen unterwegs. Vom Gefühl her geht es mir von Tag zu Tag besser. Damit wächst natürlich die Ungeduld. Doch ich bin mir schon bewusst, dass mein Körper noch ein paar Wochen Pause braucht. Da vertraue ich den Spezialisten im Olympiazentrum.

Jetzt steht der Heimweltcup vor der Tür. Da schmerzt der Ausfall wohl noch mehr.

Natürlich wäre ich liebend gerne dabei gewesen. Doch die Gedanken nach dem Sturz waren vorerst andere. Ich hatte Angst, dass auch der Wirbelkörper verletzt ist. Deshalb war ich nach der Untersuchung zuhause richtig erleichtert. Zumal mir erklärt wurde, dass die drei gebrochenen Querfortsätze keine Beeinträchtigungen der Nervenstränge verursachen. Das war für mich eine sehr positive Nachricht. Wenn es möglich ist, dann werde ich beim Weltcup am Hochjoch kurz vorbeischauen.

Wie sieht bei Ihnen der weitere Fahrplan aus? Denken Sie noch an die Winterspiele?

Am Montag habe ich eine Nachkontrolle. Die Heilung sollte wie bei einem normalen Knochenbruch in gut sechs Wochen passieren. Mein Gefühl sagt mir, dass es sich ausgehen sollte. Im Jänner stehen noch drei Weltcupstationen auf dem Programm. Vielleicht kann ich da ja noch im Rennen um einen der vier Startplätze bei den Olympischen Spielen mitreden. Bei unserem starken Team wird es nicht leicht, doch ich werde es ganz sicher noch versuchen.