Deshalb strebt der FC Dornbirn eine interne Trainerlösung an

Laut Sportchef Peter Handle könnte ein Nachfolger von Eric Orie schon zeitnah gefunden werden.
Dornbirn „Lieber heute als morgen“, gibt sich Dornbirns Sportchef Peter Handle ein wenig kryptisch, wenn er mit der Frage nach dem Nachfolger von Eric Orie gefragt wird. Die Messestädter hatten sich am 12. November nach 14 Spielen und nur zwei Siegen vom 53-jährigen Niederländer getrennt. Als Interimschef hatte danach Cotrainer Klaus Stocker die Mannschaft überraschend zu vier Punkten gegen Wacker Innbruck bzw. BW Linz geführt. So wundert es nicht, dass der 54-Jährige trotz einer ersten Ankündigung, diesen Job nicht anzustreben, erster Ansprechpartner von Handle sein wird. Der 59-Jährige wird diesbezüglich auch sehr konkret: „Wir streben beim FC Dornbirn eine interne Lösung an. Es ist keine leichte Aufgabe, mit den Gegebenheiten klarzukommen. Wir haben viele Amateure im Kader und nur wenig Profis. Da wäre es von großem Vorteil, wenn der neue Trainer diese Konstellation kennt.“

Klaus Stocker 
Klaus Stocker 
Klaus Stocker 
Kristian Krause 
Kristian Krause
Somit wäre Stocker für ihn der richtige Mann, ist er doch schon seit Oktober 2018 beim Verein und somit auch jahrelang an der Seite von Markus Mader tätig. „Er kennt unseren Verein und kennt unsere Vorstellungen. Jetzt muss er abwägen, ob er den Trainerjob mit seinem Job vereinbaren kann.“ Ein weiterer Kandidat wäre für Handle der Deutsche Kristian Krause. Der 42-Jährige, der beim Olympiazentrum Vorarlberg als Sportwissenschaftler tätig ist, betreut die Juniors beim FC Dornbirn.
Fakt ist zudem: Eine teure Lösung auf dem Trainerstuhl können sich die Dornbirner nicht leisten. Das belegen auch die Finanzkennzahlen der Zweitligaklubs. Da zählt man zu den „Kleinen“ in der Liga. Auch wenn der Bilanzgewinn im Vorjahr sogar höher ausfiel, als jener bei der Lustenauer Austria.