Deshalb ist Lech-Zürs der beste Ort für ein Parallelrennen

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zeigte sich begeistert von den beiden Renntagen und der perfekten Organisation der Bewerbe.
Zürs „Es gibt kein besseren Ort für einen Weltcup-Parallelrennen als Lech-Zürs.“ Das Kompliment von ÖSV-Präsidentin nach den Bewerben am Arlberg betraf sowohl die Piste, als auch die Organisatoren und die spannenden Hundertstel-Entscheidungen in den Rennen. Bei ihrem ersten offiziellen Besuch als ÖSV-Chefin erinnerte sich die ehemalige Ski-Weltcupläuferin an ihre Berührungspunkte mit Vorarlberg.
„Im letzten Jahr haben wir während der WM in Oberstdorf in Riezlern im Kleinwalsertal gewohnt“, erzählt sie und lobte zugleich die Langlauf-Möglichkeiten in der Talschaft. Ansonsten musste die Salzburgerin schon etwas weiter zurückgehen. Bei der ÖSV-Länderkonferenz 2014 sei sie in Lech gewesen. „Skitechnisch war es 1989 beim internationalen Skikongress, wo ich aktiv teilgenommen habe. Damals noch unter Franz Hoppichler.“ Als Präsidentin ist sie derzeit viel unterwegs, um, jeweils vor Ort, so viel „Informationen wie möglich“ zu sammeln.
Da helfen zudem ihre Erfahrungen in der Arbeit der letzten Jahre, wo „ich etwa 500 Sportler und Sportlerinnen begleiten konnte. Da habe viel über deren Bedürfnisse kennengelernt.“ Als Verband wolle man die Rahmenbedingungen bieten, ganz nach dem Motto: „Wir leben den Skisport.“
Klare Ansage
Zur aktuellen Impfdiskussion im Spitzensport hat die 58-Jährige in ihrer Funktion eine klare Meinung. „Seitens des ÖSV sind wir natürlich für eine Impfung. Die Impfquote unter den Aktiven ist sehr hoch. Sie werden von uns informiert und sensibilisiert. Somit wissen alle, was es heißt, geimpft oder nicht geimpft zu sein. Die Entscheidung allerdings liegt letztendlich bei jedem einzelnen bzw. jeder einzelnen.“

