Hohenems setzt sich im Ligakracher gegen Admira durch

Sport / 07.11.2021 • 12:45 Uhr
Hohenems setzt sich im Ligakracher gegen Admira durch
Riesenjubel nach Schlusspfiff beim VfB Hohenems nach dem Sieg über Admira Dornbirn.sams

2:1-Heimsieg des VfB über Admira Dornbirn bringt Grafenstädter Aufstieg immer näher.

Hohenems Der Topfavorit VfB Hohenems wurde seiner Favoritenrolle in der VN.at-Eliteliga gerecht und bleibt die stärkste Amateurmannschaft Vorarlbergs. Die Grafenstädter überwintern mit einem Vorsprung von fünf Zählern auf Rang zwei auf dem ersten Tabellenplatz. Die Tür für das Ticket im Meister Play-off der Regionalliga West ab dem 9. April ist für Hohenems zum Greifen nahe. Rein Rechnerisch fehlt Hohenems aus den verbleibenden zwei Partien gegen Rotenberg (a) und Rankweil (a) nur noch zwei Zähler. Wolfurt braucht schon vier Erfolge um den Winterkönig im neuen Jahr zu überholen.

Große Show vor Spielbeginn

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Alles war für das Topspiel in der VN.at Eliteliga angerichtet. Eine professionelle Lasershow heizte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vor dem Anpfiff im Hohenemser Herrenriedstadion den beiden Mannschaften und den zahlreichen Anhängern aus beiden Lagern kräftig ein. Die Topteams der Eliteliga brachte machten allerbeste Werbung für den Amateurfußball in Vorarlberg. Die Zuschauer brauchten trotz Kälte ihr Kommen nicht zu bereuen.

„Wir haben das Spitzenspiel spielerisch über die gesamte Spielzeit diktiert. Schon zur Pause hätte meine Mannschaft mit drei vier Toren in Führung gehen müssen.

Goran Milovanovic, Trainer VfB Hohenems

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

„Wir haben das Spitzenspiel spielerisch über die gesamte Spielzeit diktiert. Schon zur Pause hätte meine Mannschaft mit drei vier Toren in Führung gehen müssen. Admira hat durch gute Konter uns das Leben schwer gemacht. Ich bin überglücklich und megastolz auf meine Truppe. Jetzt ist die Teilnahme an der Westliga schon groß. Eine kleine Vorentscheidung ist auf alle Fälle gefallen“, gab es ein großes Lob von Hohenems Erfolgscoach Goran Milovanovic (46). „Wir können trotz der bitteren Auswärtspleite den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Das starke Hohenems musste bis zum Schluss um den Sieg zittern. Leider konnten wir die Chancen mit zuwenig Effizienz nützen. Wir wollen aber den zweiten Platz im Frühjahr erfolgreich verteidigen“, so Admira Dornbirn Sportchef Gerhard Pichler.

„Wir können trotz der bitteren Auswärtspleite den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Das starke Hohenems musste bis zum Schluss um den Sieg zittern.

Herwig Klocker, Trainer Admira Dornbirn

Immer wieder Wunderli

Maurice Wunderli war wieder einmal der Mann des Spiels für VfB Hohenems.<span class="copyright">sam</span><span class="copyright">s</span>
Maurice Wunderli war wieder einmal der Mann des Spiels für VfB Hohenems.sams

Mit seinem 21. (!) Saisontor brachte Hohenems Lebensversicherung Maurice Wunderli denTopfavorit nach einer schönen Einzelleistung in Führung (20.). Damit beendete die VfB-Torgarantie auch die Auswärtstorsperre von Admira Dornbirn. Nach exakt 461 (!) kassierte Admira Goalie Jeffrey Abwerzger auf fremden Platz wieder einen Gegentreffer. Mittelfeldspieler Lukas Bertignoll machte mit seinem wunderschönen Tor den Rückstand wett (40.). VfB-Mittelfeldspieler Andre Ganahl war dann für das Siegtor der Hausherren verantwortlich. Der Linksfüßer traf mit einem Aufsitzer aus 25 Metern kurz nach Wiederbeginn und ließ Hohenems jubeln (49.).

Großer Wirbel kurz vor der Pause

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Trotz heftigen  Protesten und minutenlanger Unterbrechung fand das sehr umstrittene Tor von Maurice Wunderli keine Anerkennung (44.). In der hektischen Schlussphase leistet sich Wunderli noch den Luxus einen Strafstoß zu vergeben, Admira Dornbirn Keeper Abwerzger hielt den Handelfmeter (85.).

Wunderli vergibt Elfmeter

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.

Pech für die Admira: Torschütze Lukas Bertignoll (15.) und Magid Suleiman (61./Querlattenkopfball) trafen nur auf Aluminium. Aber auch Hohenems Flügelflitzer Dominik Fessler knallte den Ball nur an die Querlatte (50.). VN-TK

VN.at-Eliteliga, 19. Spieltag

World-of-Jobs VfB Hohenems – SC Admira Dornbirn 2:1 (1:1)

Stadion Herrenried, 400 Zuschauer, SR Christian Schadl

Torfolge: 20. 1:0 Maurice Wunderli, 40. 1:1 Lukas Bertignoll, 50. 2:1 Andre Ganahl

Gelbe Karten: 44. Hämmerle (VfB/Kritik), 49. Karahasanovic (Admira Dornbirn/Unsportlichkeit), 65. Feuerstein, 82. Wunderli (beide VfB), 87. Suleiman (Admira Dornbirn), 87. Wolfgang, 90. Herbaly (beide VfB), 90./+4 Stoss (Admira Dornbirn/alle Foulspiel)

World-of-Jobs VfB Hohenems (4-2-3-1): Breitfuß; Wolfgang, Feuerstein, Pernstich, Profit; Weixlbaumer (89. Potic), Maximilian Lampert (90. Mora); Fessler, Herbaly, Ganahl; Wunderli

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Abwerzger; Moll, Pichler, Griesebner (59. Wehinger), Rusch; Suleiman, Karahasanovic, Jeremy Thurnher (72. Palinic), Bertignoll; Stoss, Dulabic