Westliga-Aufstieg rückt für Admira Dornbirn näher

Sport / 24.10.2021 • 20:00 Uhr
Westliga-Aufstieg rückt für Admira Dornbirn näher
So richtig in Gefahr war der vierte Heimsieg für Admira Dornbirn eigentlich nicht, die Mannschaft bleibt weiter an der Spitze der VN.at-Eliteliga. SAMS

Beim Derby auf eigenem Platz gegen den Dornbirner SV siegte Klocker-Elf mit 3:1.

Dornbirn „Das war ein hochverdienter Erfolg mit einem tollen Auftritt. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können“, war Admira-Dornbirn-Sportchef Gerhard Pichler (55) nach dem Heimspiel gegen den DSV voll des Lobes für seine Mannschaft: „Alles läuft einfach optimal. Gegen uns zu gewinnen, ist alles andere als einfach.“ Vor 650 Zuschauern gelang Marco Pichler und Co. mit einem 3:1 die Derbyrevanche.

Gleichzeitig, und das ist vielleicht noch wichtiger, bleibt man weiter auf Platz eins der VN.at-Eliteliga – nach Zweitligist FC Dornbirn ist die Admira die zweitstärkste Mannschaft der Stadt. Vor zwei Jahren noch war der DSV das Überraschungsteam der Liga, nun sorgt die Admira für positive Schlagzeilen. Der Aufsteiger hat acht Punkte Vorsprung auf den Dritten Wolfurt – bei nur noch fünf ausstehenden Spieltagen im Grunddurchgang.

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Erst als dem eingewechselten Stürmer Nino Palinic (22) mit seinem ersten Ballkontakt nach wunderschöner Kombination das 3:1 gelang, war der Dornbirner Stadtderby-Sieg in trockenen Tüchern (83.). Schon nach zwölf Minuten sorgte Lukas Bertignoll (31) mit einem wuchtigen Kopfball nach gefühlvoller Karahasanovic-Ecke für die Führung des Spitzenreiters. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Stürmer Kristijan Dulabic mit einer schnellen Direktabnahme für das komfortable 2:0 (52.), zuvor ließ der Torschütze schon drei Hochkaräter aus (24., 38., 40.).

So war der vierte Heimerfolg eigentlich nie so richtig in Gefahr, der Anschlusstreffer von DSV-Kapitän Julian Schelling (29) per Kopf war zu wenig, um Punkte aus dem Rohrbach mitzunehmen (78.). Speziell haderten die Gäste mit dem Unparteiischen, wie DSV-Trainer Björn Gasser nach Spielende beurteilte: „Der Schiedsrichter hat viele Entscheidungen gegen meine Mannschaft getroffen. Doch zu jammern nützt nichts.“ Seine dünne Personaldecke wird jedenfalls noch kleiner, außerdem war es für die Haselstauder bereits die vierte Pleite in Serie. Thomas Knobel

Fußball

SC Admira Dornbirn – Emma&Eugen Dornbirner SV 3:1 (1:0)

VN.at-Eliteliga 2021/22, 17. Spieltag

Sportanlage Rohrbach, 650 Zuschauer, SR Johannes König

Torfolge: 12. 1:0 Lukas Bertignoll (Kopfball), 53. 2:0 Kristijan Dulabic, 78. 2:1 Julian Schelling (Kopfball), 84. 3:1 Nino Palinic

Gelbe Karten: 43. Holzknecht (DSV), 64. Karahasanovic (Admira Dornbirn/beide Foulspiel), 85. Erhart, 85. Schelling (beide DSV/beide Kritik)

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Abwerzger; Moll, Pichler, Griesebner, Wehinger; Karahasanovic, Rusch, Suleiman (88. Böhler), Bertignoll (88. Mzik); Stoss (80. Jeremy Thurnher), Dulabic (77. Palinic)

Emma&Eugen Dornbirner SV (4-2-3-1): Fend; Altuntas, Fethullah Kalkan, Tsohataridis (29. Nachbaur), Holzknecht; Kaufmann (72. Pranjic), Lingg (72. Kutzer); Nagel (54. Erhart), Lien Zwischenbrugger, Hackl (54. Hartmann); Schelling