Bulldogs mit dritter Niederlage in Folge

In der Schlussminute kassierten Bulldogs gegen Laibach den entscheidenden Gegentreffer.
Dornbirn 40 Sekunden vor Spielende kassierten die Bulldogs gegen Laibach den K.o.-Schlag. Zuerst bekamen die Dornbirner die Scheibe nicht weg, und dann landete der Schuss von Jaka Sodja zum 3:4 im langen Eck. Wie bitter für die Dornbirner, die im Schlussdrittel ein 1:3 aufholten und mehrmals die Führung auf der Kelle hatten. „Wir stehen ohne Punkte da. So zu verlieren ist einfach hart, nachdem wir im letzten Drittel wirklich gut gespielt hatten“, meinte ein enttäuschter Kai Suikkanen. Die Niederlage gegen den Tabellenführer war bereits die dritte in Folge. Die siebtplatzierten Bulldogs wollen ihren momentanen Negativ-Lauf am Dienstag stoppen. Auswärts wartet der HC Innsbruck (16.30 Uhr).
„Die Chancen waren da, aber aktuell kriegen wir die Scheibe nicht hinter die Linie.“
Sam Antonitsch, DEC-Stürmer
Wie schon am Freitag gegen Znojmo brachte Kevin Macierzynski die Gastgeber früh in Führung. In der fünften Minute schlenzte er die Scheibe ins kurze Eck. Aber nur 58 Sekunden nach dem Rückstand überwand Luka Kalan mit dem ersten gefährlichen Schuss auf das DEC-Gehäuse Keeper David Madlener. Weniger später wäre Madlener erneut geschlagen gewesen, jedoch traf Daniel Murphy nur die Torumrandung. Kevin Hancock kurz vor dem Ausgleich (6.) und Vladimir Ruzicka (18.) hatten zwar noch weitere gute Möglichkeiten. Das war zu wenig, um die Slowenen in Bedrängnis zu bringen.
Ein gutes Drittel zu wenig
Das zweite Drittel war keine drei Minuten alt, und die Gastgeber lagen mit 1:2 zurück. Tadej Cimzar schob die Scheibe nach einem Konter unter Madleners Beinschoner in den Kasten. Dornbirn tat nun mehr fürs Spiel. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte drei Minuten vor Drittelende Nikita Jevpalovs. Nach einem Alleingang zauderte er aber zu lange und HKO-Schlussmann Paavo Holsa behielt die Oberhand. So mussten die Bulldogs 23 Sekunden vor der Pausensirene den nächsten Tiefschlag hinnehmen. In Überzahl passte ein Schuss von Joona Erving von der blauen Linie exakt ins kurze Eck.
Stichwort Überzahl: Nachdem die Bulldogs bis zur 40. Minute vier Mal ein Powerplay nicht nützten konnten, war es in der 41. Minute endlich so weit. Davis Vadane übernahm direkt und die Scheibe zappelte zum 2:3 im Netz. Dornbirn witterte nun die Chance auf den Ausgleich, und in der 45. Minute lenkte Colton Beck den Puck zum 3:3 ins HKO-Gehäuse. Nun stand das Match auf Messers Schneide. Die Hausherren sorgten für viel Druck. So vergab Sam Antonitsch in der 53. Minute gleich zwei Mal unmittelbar vor Holsa. Ähnlich erging es wenig später Ziga Pance, der nach einem Solo für die Gäste nicht traf. Als dann schon alle mit einer Verlängerung rechneten, vermieste Sodja den Bulldogs das Spiel noch vor Ablauf der 60 Minuten. ABR
Eishockey, bet-at-home Ice Liga
Dornbirner EC – HKO Laibach 3:4 (1:1, 0:2, 2:1)
Messeeishalle, 1107, SR Berneker, Miklic, Rezek, Seewald
Torfolge: 5. 1:0 Macierzynski, 6. 1:1 Kalan, 23. 1:2 Czimar, 40. 1:3 Erving (5:4-Überzahl), 41. 2:3 Vadane (5:4), 45 3:3 Beck, 60. 3:4 Sodja
Strafminuten: 10 bzw. 12
DEC: Madlener; Cuma, Vandane, Ross, Gröndahl, Suhonen, Spencer, Matzka, Kutzer; Macierzynksi, Häußle, Schwinger, Beck, Hancock, Padakin, Antonitsch, Ruzicka, Jevpalovs, Kandemir, Zitz, Pöschmann
Olijmpija: Holsa; Erving, Cepon, Piche, Magovac, Stebih, Logar, Cepon; Jezovsek, Tomazevic, Zajc, Pance, Simsic, Leclerc, Sodja, Cimzar, Murphy, Koblar, Kalan, Sturm



