Emotionen und packende Duelle – der Marathon durch drei Länder startet neu durch

Landesmeisterschaft bei Sparkasse 3-Länder-Marathon. Durchführung 2021 ist für OK-Chef Robert Küng auch eine „Investition für die nächsten Jahre“.
Bregenz Ein Schritt zurück und viele nach vorne – dieses Motto passt exakt für den Restart des Sparkasse 3-Länder-Marathons. Ein wenig familiärer, weil weniger Teilnehmer, dennoch prozentuell mehr Resonanz als bei vielen großen Stadtmarathons und dank einem ehrenamtlich arbeitenden Organisationskomitee, in dem auch die Sparkasse als Hauptsponsor einen wichtigen Part einnimmt, finanziell gut über das Coronajahr gekommen. Am Sonntag startet Vorarlbergs größte Laufveranstaltung startet neu durch, was OK-Chef Robert Küng als „Investition für die nächsten Jahre“ bezeichnet. Man wolle einmal mehr den über die Jahre hinweg erreichten Qualitätslevel unter Beweis stellen und damit sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Partnern punkten. Von Johannes Hämmerle, Vorstand der Sparkasse Bregenz AG, gibt es diesbezüglich nicht nur verbal ein Kompliment. So hat man als Hauptsponsor auch im Coronajahr, als der Marathon abgesagt werden musste, den vollen Beitrag überwiesen. „Das zeigt unser Commitment. Der Laufsport ist uns wichtig, unterstützen wir doch 30 Veranstaltungen allein in Vorarlberg.“

„Für mich persönlich fühlt es sich an, wie beim zweiten ersten Marathon.“
Robert Küng über den Restart des Sparkasse 3-Länder-Marathons

Erster Andrang bei der Startnummernausgabe 
Niklas aus Lauterach mit seiner Mama Patricia 
Schon früh waren die ersten Teilnehmer bei der Startnummernausgabe 
Ein wenig Sightseeing vor dem Marathonwochenende
Die guten Kalkulationen in den vergangenen Jahren haben auch für eine finanzielle Reserve, sodass auch die weniger Einnahmen aufgrund geringerer Teilnehmerzahl – laut Küng rund 100.000 Euro – abgefedert werden können. Und so geht der Blick in die Zukunft und die beginnt am Sonntag um 10.30 Uhr. Neu in diesem Jahr ist dieselbe Startzeit für alle, wenn ein Kanonenknall die Teilnehmer auf die Strecke schickt. „Aus dem Kanonenrohr werden Blüten rauskommen, in Anlehnung an den letzten Tag der Gartenschau“, beschwichtigt Lindaus Bürgermeister Mathias Hotz. Neu auch die durchgängige Beflaggung – „Bregenzer laufen“ – in der Landeshauptstadt rührt auch Michael Ritsch (53) die Werbetrommel. Zumal der Bregenzer Bürgermeister einst selbst die Atmosphäre über die Halbmarathondistanz genoss. „Nicht ganz, obwohl ich das Ziel unter zwei Stunden zu bleiben, erreichte. Dafür habe ich gelitten.“

Heimische Titel werden vergeben
Sportlich steht aus heimischer Sicht die Landesmeisterschaft über die 42,195 km im Mittelpunkt. Dabei erwartet Rennleiter Günter Ernst bei den Herren ein „heißes Duell“ zwischen Daniel Schneider und Patrick Spettel, die sich 2019 ein Sekundenduell geliefert hatten. In der Overall-Wertung wird der Sieg wohl nur über Isaac Kosgei, der nach den Plätzen zwei, drei und vier beim 3-Ländermarathon erstmals das oberste Stockerl erklimmen möchte, führen. Der in Linz lebende Kenianer peilt eine Zeit von 2:20-Stunden an.

Freie Fahrt mit Bahn und Bus
Auch in diesem Jahr gilt „Frei Fahrt mit Bahn und Bus“ nach Bregenz. Der dafür benötigte Coupon kann auf der Veranstalter-Homepage www.sparkasse-3-laender-marathon.at und auf www.vmobil.at bezogen werden.
