Egg setzt starkes Lebenszeichen

Mit einem 4:1 über die Austria-Amateure schreibt die Sereinig-Elf in der VN.at-Eliteligasaison erstmals an.
Egg Im Kellerduell der VN.at-Eliteliga empfing der noch punktelose FC Brauerei Egg die Amateure der Lustenauer Austria. Den 386 Zuschauern in der Egger Junkerau bot sich nach einer langen Durststrecke wieder einmal Grund zum Jubeln – mit einem klaren 4:1-Heimsieg schrieben die Mittelwälder erstmals in dieser Saison an.
Von Beginn weg zeigte sich das Tabellenschlusslicht überlegen. Egg agierte mit viel Offensivdrang – anfangs allerdings noch nicht mit der nötigen Konsequenz im Abschluss. So vergab Rafhael Domingues in der sechsten Spielminute die erste Großchance, sein Abschluss geriet zu zentral – Keeper Brotzge hatte keine Probleme. Auch Marcel Meusburger (7.)., Clemens Olsen (12.) und Murad Gerdi bei einem Freistoß (14.) hatten ihr Visier noch nicht genau genug eingestellt. Den überfälligen Führungstreffer erzielten die Hausherren schließlich mit einer ordentlichen Portion Willen des Meusburger-Duos: Patrick Meusburger grätschte den Ball von der Torauslinie vor den Fünfer, Marcel Meusburger knallte diesen mit links ins lange Eck (19.). Egg war drückend überlegen, stellte die Lustenauer mit ihrem guten Gegenpressing vor Probleme. Durch einen streitbaren Strafstoß legten die Sereinig-Schützlinge noch vor der Pause nach: „Rafinha“ ließ sich die Chance nicht nehmen, schickte Brotzge in die falsche Ecke – 2:0 (35.). „Am Anfang wollten wir hoch pressen – das ist uns nicht gelungen“, wusste Lustenau-Trainer Michael Kopf um den verpatzten Start in die Partie.
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„Es war das erhoffte Spiel, wir haben viele Sachen gut gemacht. Wichtig ist, dass die Gegner spüren, dass es nicht einfach ist, wenn sie in den Wald fahren“
Daniel Sereinig, Trainr FC Brauerei Egg
Fussball
VN.at-Eliteliga, 9. Spieltag
FC Brauerei Egg – SC Austria Lustenau Amateure 4:1 (2:0)
Sportanlage Junkerau, 386 Zuschauer, SR Baumann
Torfolge: 19. 1:0 Marcel Meusburger, 35. 2:0 Rafhael Domingues (Foulelfmeter), 55. 3:0 Rafhael Domingues, 62. 3:1 Paul Fink, 88. 4:1 Rene Wirth
Gelbe Karte: 34. Berlinger (Lustenau/Kritik)
FC Brauerei Egg (4-4-2 Raute): Fetz; Andreas Sutterlüty (84. Fischer), Petkovic, Köb, Simon Lang; Gerdi, Patrick Meusburger, Nussbaumer, Marcel Meusburger (50. Wirth); Olsen (68. Metzler), Domingues (84. Schedler)
SC Austria Lustenau (4-4-2 Raute): Brotzge; Berlinger, Küng (62. Aras), Chadshimuradov, Apali (46. Saf); Mendes, Muxel (81. Ibraimi), Rusch, Mutlu, Fink, De Oliveira Junior (81. Wund)
Der Anschlusstreffer kam zu spät
Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste etwas besser in die Partie, hatten durch Paul Fink die erste Möglichkeit – dieser verpasste nach Flanke von Tolga Saf aber knapp. Auf der Gegenseite machte Rafhael Domingues dann alles klar: Der Angreifer wurde von Wirth und Nussbaumer gut freigespielt, hatte dann ein leichtes und stellte auf 3:0 (55.). Olsen hätte zudem an seinem Geburtstag noch fast per Kopf das 4:0 erzielt – Brotzge hielt aber stark (61.). Und obwohl die Lustenau-Amateure durch Fink (er entwischte der Egger Abwehr und bekam einen Ball in die Tiefe ideal serviert, schob gegen Torwart Fetz cool ein) in der 62. Minute noch einmal herankam und Niko Muxel per abgefälschtem Schuss noch die Latte traf – die Sereinig-Elf ließ sich den ersten „Dreier“ nicht mehr nehmen. Rene Wirth sorgte mit dem 4:1 schließlich für den Endstand. Ein Sieg, der durchaus verdient war, wie auch Amateure-Coach Kopf anerkennen musste.
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„Am Anfang wollten wir hoch pressen – das ist uns nicht gelungen. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Egger.“
Michael Kopf, Trainer SC Austria Lustenau Amateure
„Es war das erhoffte Spiel, wir haben viele Sachen gut gemacht“, freute sich Egg-Trainer Sereinig über die ersten Eliteliga-Punkte. Vor allem die Mentalität seiner Spieler sowie das Spiel gegen den Ball lobte er: „Wichtig ist, dass die Gegner spüren, dass es nicht einfach ist, wenn sie in den Wald fahren.“ FB