Felix Strauss ist das neue Gesicht des SCR Altach

Sport / 25.08.2021 • 20:00 Uhr
Felix Strauss ist das neue Gesicht des SCR Altach
Zweikämpfe, wie jener gegen Rapids Christoph Knasmüllner, zählen zu den Stärken von Felix Strauss. gepa

Der Salzburger, der beim SV Golling im Nachwuchs spielte, wurde von U-21-Teamchef Werner Gregoritsch für die Qualifikationsspiele in Norwegen und gegen Aserbaidschan erstmals auf die Abrufliste gesetzt.

Altach Felix Strauss ist eines der Gesichter des im Sommer eingeläuteten Umbruchs beim SCR Altach. Der Neuzugang von Blau-Weiß Linz stand in allen fünf Bundesligarunden 2021/22 in der Startformation der Rheindörfler und hat sich mit seinen Leistungen erstmals für den erweiterten Kader des ÖFB-U21-Nationalteams empfohlen.

„Ins Nationalteam kommt man nur, wenn man in einer funktionierenden Mannschaft spielt.“

Felix Strauss über die Einberufung ins U-21-Team


Dass er bei den beiden anstehenden EM-Quali-Spielen gegen Norwegen (3. September) und Aserbaidschan (7. September) auf der Abrufliste steht, ist für Strauss eine „große Ehre“, mit dem Nachsatz: „Ins Nationalteam kommt man nur, wenn man in einer funktionierenden Mannschaft spielt.“ Mit 20 Jahren wirkt Strauss bemerkenswert reif. Dabei war sein Aufstieg ein durchaus rasanter: 2019/20 noch in der deutschen A-Junioren-Bundesliga bei Viktoria Köln aktiv, folgte die erste Profisaison und gleich die Zweitliga-Meisterschaft mit BW Linz, zu der Strauss mit 29 Einsätzen einen großen Beitrag leistete. Auch der Umstieg in die Bundesliga scheint dem Rechtsfuß auf Anhieb zu gelingen. Selbst die Positions-Umstellung – Strauss absolvierte die gesamte vergangene Saison als Innenverteidiger – steckt der Rechtsfuß bislang problemlos weg. „Der Trainer hat wohl erkannt, dass ich mit meiner Leidenschaft und meiner Zweikampfstärke sehr gut ins zentrale Mittelfeld passe“, fremdelt er mit der neuen Rolle nicht wirklich: „Ich bin auf dieser Position noch viel mehr ins Spiel involviert, das macht Spaß!“ Über den Saisonstart sagt er: „Wir hatten viele Neuzugänge und mussten uns in kurzer Zeit einspielen. Trotzdem glaube ich, dass mittlerweile kein Gegner mehr gerne gegen Altach spielt. Wenn wir uns noch besser finden, kann das richtig gut werden.“