So holte sich die Admira die Tabellenführung in der VN.at-Eliteliga

Nach dem 2:1-Erfolg im Nachtrag in Egg lachen die Dornbirner erstmals von der Tabellenspitze. Nach vier Spielen ist der Aufsteiger noch ungeschlagen und hält bei zehn Punkten. Hingegen wartet Egg noch auf den ersten Punkt.
Egg „Wir müssen gar nicht um den heißen Brei herumreden, die Niederlage hätte heute höher ausfallen können“, zeigte sich Egg-Coach Daniel Sereinig nach der Partie gegen Mitaufsteiger Admira Dornbirn wenig begeistert. Denn von Beginn an zeigten sich die Gäste spielbestimmend, kamen durch einen Dulabic-Kopfball erstmals in die Gefahrenzone – Fetz parierte aber stark (17.). Etwas später war der Keeper hingegen machtlos: Suleiman schlug die Flanke in den Strafraum, Philipp Stoss vollendete formschön per Hacke und brachte die Admira in Front (34.).
Bei den Wäldern indes lief nur wenig zusammen. Vor’s gegnerische Tor kamen die Egger aus dem Spiel nie wirklich gefährlich, zu allem Überdruss verringerte sich die ohnehin schon dünne Personaldecke noch einmal: Rafhael Domingues musste verletzungsbedingt in der 41. Minute den Platz verlassen.
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„Keine Sekunde hätten wir gedacht, dass wir so in die Liga starten werden! Nach dem heutigen Tag wird uns aber niemand mehr unterschätzen.“
Herwig Klocker, Trainer SC Admira Dornbirn 1948 über den gelungenen Saisonstart
Fußball
VN.at-Eliteliga
2. Spieltag (Nachtrag)
FC Brauerei Egg – SC Admira Dornbirn 1946 1:2 (0:1)
Egg, Sportanlage Junkerau, 350 Zuschauer, SR Rigger
Torfolge: 34. 0:1 Philipp Stoss, 82. 0:2 Magid Suleiman, 90./+4 1:2 Murad Gerdi (Foulelfmeter)
Gelbe Karten: 44. Thurnher (Admira), 58. Petkovic, 60. Nussbaumer (beide Egg/alle Unsportlichkeit), 75. Meusburger (Kritik), 75. Wirth (beide Egg/Foulspiel)
Gelb-Rote Karte: 90./+3 Nicolas Mzik (Admira/wiederholtes Foulspiel)
FC Brauerei Egg (4-2-3-1): Fetz; Sutterlüty, Petkovic, Nussbaumer, Lang (84. Helbock); Metzler, Gerdi; Wirth (88. Wirth), Domingues (41. Schedler), Meusburger (84. Fischer); Olsen
SC Admira Dornbirn 1946 (4-4-2): Abwerzger; Böhler, Griesebner (64. Griesebner), Pichler, Mzik; Bertignoll, Thurnher, Karahasanovic, Suleiman; Stoss (89. Brenner), Dulabic (68. Palinic)
Admira dominiert nach Belieben
Und auch nach der Pause kam von den Gastgebern, bei denen vor allem die Ausfälle in der Offensive spürbar waren, nur wenig. Ein Kopfball von Abwehrspieler Petkovic stellte lange das gefährlichste dar, was die Mittelwälder zeigten. Die Admira hingegen hätte in der 66. Spielminute den Dreier vorzeitig fixieren können. Nachdem Pichler per Kopf an Fetz scheiterte, entschärfte dieser auch den Nachschuss auf der Linie. So machte dann Suleiman aus der Distanz den Deckel drauf (82.), mit seinem Flatterball überraschte er Eggs Keeper. Erst in den Schlussminuten kam ein leichtes Aufbäumen der Hausherren: Der Ausgleich von Murad Gerdi per Foulelfmeter in der Nachspielzeit war dann nur mehr Ergebniskorrektur, die Gelb-Rote Karte von Mzik blieb ohne grobe Auswirkungen.
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„Wir müssen gar nicht um den heißen Brei herumreden, die Niederlage hätte höher ausfallen können. Trauern und Trübsal blasen nützt jetzt nichts. Wir müssen einfach bessere Lösungen finden als das, was wir heute gemacht haben.“
Daniel Sereinig, Triner FC Brauerei Egg nach der dritten Niederlage
„Trauern und Trübsal blasen nützt jetzt nichts. Wir müssen einfach bessere Lösungen finden als das, was wir heute gemacht haben“, brachte es Sereinig auf den Punkt. Sein Gegenüber, Herwig Klocker, zeigte sich naturgemäß zufrieden. Ob seine Mannschaft denn jetzt überhaupt noch unterschätzt werde? „Nach dem heutigen Tag nicht, nein“, so der Admira-Coach lachend. FB





