Der Traum vom Finaleinzug für Hämmerle bleibt unerfüllt

Kunstturnerin aus Lustenau mit 48,933 Punkten unter den Erwartungen.
Tokio Für Kunstturnerin Elisa Hämmerle ist der Mehrkampf der Olympischen Spiele in Tokio nicht nach Wunsch verlaufen. Die Lustenauerin, die als einzige Österreicherin qualifiziert war, kam in den vier Übungen auf 48,933 Punkte. Damit war schon bei Halbzeit des 98 Turnerinnen umfassenden Starterfeldes klar, dass die 25-Jährige bei ihrem Olympiadebüt das zuvor angepeilte Finale der besten 24 nicht erreichen wird.

Um 1,599 Punkte weniger als bei der WM 2019
Nach dem zufriedenstellenen und hoffnungsvollen Auftritt beim Podiumstraining gelangenHämmerle die Übungen in der leeren Halle nicht wie erhofft. Bei den Auftritten auf dem Schwebebalken, von dem sie einen Sturz verzeichnete, und dem Boden – eigentlich ihre Lieblingsgeräte – musste sie sich mit 11,800 und 12,000 Punkten begnügen. Auch beim Sprung (12,533) und auf dem Stufenbarren (12,600) gelang es ihr nicht, die schwierigen Elemente wie geplant zu präsentieren. Im Vergleich zu ihren Leistungen bei der WM 2019 in Suttgart, wo sich die Athletin der TS Jahn Lustenau mit 50,532 Punkten das Olympiaticket sicherte, verlor Hämmerle an allen vier Geräten zwischen 0,133 bis 0,8 Punkte.

