Liensberger verlängert Vertrag mit Rossignol

Sport / 14.06.2021 • 22:35 Uhr
Liensberger verlängert Vertrag mit Rossignol
Im Outletcenter der Skifirma Rossignol in Saint-Jean-de-Moirans unterschrieb Katharina Liensberger bei Rennsportchef Stéphane Mougin den neuen Ausrüstervertrag. ROSSIGNOL

Das Vorarlberger Ski-Ass bleibt dem französischen Hersteller bis 2024 treu.

GÖFIS Katharina Liensberger vertraut weiter dem Skimaterial von Rossignol. Nach ihrem historischen Winter mit den Weltmeistertiteln im Slalom und im Parallelbewerb, der Bronzemedaille im Riesentorlauf sowie der Kristallkugel im Slalom unterschrieb die Göfnerin einen neuen Ausrüstervertrag, der bis ins Jahr 2024 Gültigkeit hat. „Ich bin wirklich glücklich, wieder mit Team Rossignol zu fahren“, freut sich die 23-jährige Göfnerin. „Es bedeutet mir sehr viel, denn ich habe es dank dieser leidenschaftlichen Marke, einer Menge harter Arbeit und Beständigkeit geschafft, mich bis an die Spitze der weltbesten Skifahrerinnen vorzukämpfen. Ich bin sehr stolz darauf, die Skimarke Rossignol zu vertreten, die mich seit Beginn meiner Karriere unterstützt. Diese Kontinuität ist mir wichtig, weil ich mich schrittweise vorarbeite und jedes Jahr vor neuen Herausforderungen stehe. Die nächste werden natürlich die Olympischen Winterspiele in Peking sein.“

Neben Liensberger verlängerte Rossignol auch die Verträge der aktuellen und der ehemaligen Weltcupsiegerin Petra Vlhova (bis 2024) und Federica Brignone (2023). „Wir sind stolz, das Abenteuer mit so talentierten und engagierten Skifahrerinnen wie Petra, Katharina und Federica fortzusetzen“, sagt Stéphane Mougin, der Leiter der Rossignol-Rennabteilung. „Sie werden weiterhin mit der bestmöglichen Ausrüstung für ihre nächsten Ziele, die Olympischen Spiele und die WM in Courchevel-Meribel 2023, ausgestattet.“

In der Hierarchie aufgestiegen

Mit der Verlängerung des Vertrages steigt Liensberger nicht nur in der Firmen-internen Hierarchie auf, sie zählt jetzt auch zu den bestbezahlten Damen im Skizirkus. Die Einkünfte der Rennläufer sind zu rund 50 Prozent auf Kopf- und andere Sponsoren, zu 40 Prozent (jeweils die Hälfte Fixum und leistungsbezogene Prämien) mit Ausrüster, sowie 10 Prozent mit Weltcup-Preisgeldern aufgeteilt. Die Gesamtgagen der vier, fünf absoluten Top-Athleten übersteigt die Millionengrenze.

Eine Hochrechnung des Wirtschaftsmagazins Forbes aus dem Jahre 2019 ergab für Superstar Mikaela Shiffrin (26) einen Karriereverdienst innerhalb von zehn Jahren zwischen 30 und 50 Millionen Dollar.