SSV Dornbirn muss weiter zittern

Ditzer-Truppe unterliegt zu Hause Stockerau mit 25:26. Feldkirchs Damen erlitten in Eggenburg Rückschlag im Kampf um das Halbfinale.
Dornbirn Man hatte sich im Lager des SSV Dornbirn Schoren für das wichtige Heimspiel gegen Stockerau extrem viel vorgenommen. Mit einem Heimsieg hätte man das Abstiegsgespenst so gut wie möglich aus der Messestadt vertreiben können. Doch gekommen ist es anders. Und das, obwohl die Mannschaft von SSV-Trainer Emanuel Ditzer bestens eingestellt in die Partie gegangen ist und die erste Halbzeit gegen die Niederösterreicherinnen dominierte. Sowohl eine gute Defensivleistung als auch gute Ausbeute in der Offensive brachte dem SSV eine 14:10-Halbzeitführung. Doch im zweiten Durchgang ließen sich Julia Marksteiner und Co. noch die Butter vom Brot nehmen. Stockerau stellte die Abwehr um, damit kamen die Heimischen nicht zurecht. Stockerau drehte das Match in eine 22:19-Führung. Zwar bäumte sich die Ditzer-Truppe nochmals auf, aber belohnt wurde sie dafür nicht. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück und Cleverness. Eine Chance hat der SSV aber noch im Kampf gegen den Abstieg. In der letzten Runde am 1. Mai geht es im Heimspiel gegen SC Ferlach um alles.
Knappe Niederlage von Feldkirch

Nur mit zwei Punkten im Gepäck kehrten die Damen von HC Sparkasse BW Feldkirch zurück ins Ländle. Am Samstag konnte man das Hinspiel in Eggenburg noch mit 24:22 gewinnen. Am Sonntagmorgen musste sich das Team dann in den letzten zwei Minuten Eggenburg mit 19:20 geschlagen geben. Den ersten Matchball um Platz vier konnte Feldkirch am Doppelspielwochenende in Eggenburg also nicht verwerten. Bitter, denn im Match am Sonntag war eigentlich bis kurz vor Ende alles geritzt für die Truppe von Christoph Bobzin. Bis zur 58. Minute schafften es die Montfortstädterinnen auf 19:16 wegzuziehen. Doch dann stellte Eggenburg auf eine offensive Manndeckung um und brachte Feldkirch komplett aus dem Konzept. Innerhalb von zwei Minuten wurde Eggenburg wieder stark und schaffte erst den Ausgleich und schließlich den Siegtreffer 30 Sekunden vor Schluss zum 19:20. “Trotz vieler technischer Fehler haben wir 58 Minuten stark gekämpft, aber die letzten zwei Minuten den kühlen Kopf nicht bewahrt und somit Eggenburg wieder stark gemacht. Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und den vollen Fokus auf nächstes Wochenende zu richten,” so ein enttäuschter Feldkirch-Coach.