So schauen die Bilanzen der Vorarlberger Zweitligaklubs aus

Sport / 25.03.2021 • 21:45 Uhr
So schauen die Bilanzen der Vorarlberger Zweitligaklubs aus
Weder der FC Dornbirn noch Austria Lustenau konnten in dieser Saison bislang so richtig überzeugen. gepa

Austria Lustenau und FC Dornbirn haben sich an den bisherigen 19 Spieltagen nicht mit Ruhm bekleckert.

Lustenau, Dornbirn Nach 19 Spieltagen in der 2. Liga stehen Vorarlbergs Zweitligaklubs alles andere als großartig da. Beide Teams stecken als Tabellennachbarn im Mittelfeld fest, sind aber, was den Kampf gegen den Abstieg betrifft, bei weitem noch nicht alle Sorgen los. Elf Spiele sind noch zu absolvieren, in denen einiges verbessert werden kann bzw. muss. Die VN haben sich die wichtigsten Daten angesehen.

Durststrecke
Die Grün-Weißen aus Lustenau stecken nun schon seit Längeren in einer Krise, konnten von den letzten neun Spielen nur zwei gewinnen. Der FC Dornbirn musste in den letzten vier Matches das Spielfeld als Verlierer verlassen.

Über viele Siege konnte die Austria in diesem Jahr noch nicht jubeln. Erst einer glückte. <span class="copyright">GEPA</span>
Über viele Siege konnte die Austria in diesem Jahr noch nicht jubeln. Erst einer glückte. GEPA

Zuhause pfui, auswärts hui
Die Rothosen können eine Allergie auf ihre Heimstätte nicht ableugnen. In zehn Matches auf der Birkenwiese gelang nur ein Sieg, drei Mal reichte es zumindest für ein Remis, sechs Mal musste sich die Elf von Trainer Markus Mader geschlagen geben. Das reichte aktuell für einen Punkteschnitt von nur 0,6 Punkten. Dafür sind Lukas Katnik und Co. auswärts eine Macht. Lediglich zwei Niederlagen setzte es in der Fremde, gleich fünf Mal ging man als Sieger vom Platz – ergibt einen richtig starken Schnitt von 1,89 Punkten.

FC Dornbirn

Statistik nach 19 Spieltagen

Tabellenplatz 9./23 Punkte/ 23:25

6 Siege/5 Remis/8 Niederlagen

Heimbilanz Platz 15./ 6 Punkte/ 7:14

10 Spiele 1 Siege/3 Remis/6 Niederlagen

Auswärtsbilanz Platz 3./17 Punkte/ 15:9

9 Spiele 5 Siege/2 Remis/2 Niederlagen

Punkteschnitt gesamt 1,21 Punkte

Punkteschnitt Heim 0,60

Punkteschnitt Auswärts 1,89

Tore erste Hälfte 7

Tore zweite Hälfte 16

Elfmetertore 4/5

Nach Führung:

5 Siege/0 Remis/2 Niederlage

Nach Rückstand:

1 Sieg/ 3 Remis/6 Niederlagen

Spiele ohne Gegentreffer 6

Spiele ohne Treffer 5

Beste Torschützen

Lukas Fridrikas 6 Tore/1 Assist

Lukas Katnik 5 Tore/0 Assist

Karten: 47 gelbe Karten, 1 rote Karte

Mittelmaß
Austria Lustenau bewegt sich, was die Heim -und Auswärtsbilanz betrifft, fast ident. Zehn bzw. elf Punkte konnten bislang nur geholt werden, bei einem horrenden Schnitt von nur 1,11 Punkten pro Spiel. Dabei erzielte die Elf von Trainer Alexander Kiene auswärts mit 17 Toren mehr als zuhause (13).

Austria Lustenau

Statistik nach 19 Spieltagen

Tabellenplatz 10./21 Punkte/ 30:32

6 Siege/3 Remis/10 Niederlagen

Heimbilanz Platz 12./ 10 Punkte/ 13:12

9 Spiele 3 Siege/1 Remis/5 Niederlagen

Auswärtsbilanz Platz 9./11 Punkte/ 17:20

10 Spiele 3 Siege/2 Remis/5 Niederlagen

Punkteschnitt gesamt 1,11 Punkte

Punkteschnitt Heim 1,11

Punkteschnitt Auswärts 1,10

Tore erste Hälfte 15

Tore zweite Hälfte 15

Elfmetertore 2/3

Nach Führung:

5 Siege/2 Remis/1 Niederlage

Nach Rückstand:

1 Sieg/ 0 Remis/9 Niederlagen

Spiele ohne Gegentreffer 3

Spiele ohne Treffer 4

Beste Torschützen

Haris Tabakovic 12 Tore/1 Assist

Wallace 5 Tore/2 Assist

Karten: 46 gelbe Karten, 5 gelb-rote Karten

Comeback
Auffallend beim Blick auf die Statistik, dass vor allem die Austria über wenig Comeback-Qualitäten verfügt. Lag man im Spiel hinten (10 Mal) setzte es neun Niederlagen, nur einmal konnte man den Rückstand sogar noch in einen Sieg umwandeln (2:1-Sieg gegen FAC Wien). Die Rothosen konnten hingegen aus zehn Rückständen drei Remis und einen Sieg herausholen. Herausragend dabei sicher das 3:3 im September 2020 bei Amstetten, als die Mader-Elf mit 0:3 zurücklag, sich aber nicht aufgab und ein Remis sicherte.

Lukas Fridrikas war mit sechs Toren Dornbirns bester Torschütze. Mittlerweile kickt der Angreifer bei Wacker Innsbruck. <span class="copyright">GEPA</span>
Lukas Fridrikas war mit sechs Toren Dornbirns bester Torschütze. Mittlerweile kickt der Angreifer bei Wacker Innsbruck. GEPA

Spätstarter
Der FC Dornbirn hatte es nicht so mit dem Erzielen von Toren in der ersten Halbzeit. Nur sieben Treffer gelangen der Mader-Elf, 16 Tore stehen dafür in Halbzeit zwei zu Buche.