Amateur- und Nachwuchskicker warten auf grünes Licht

Noch kann niemand sagen, wann und ob der Fußball im Unterhaus und im Nachwuchs wieder rollt.
Bregenz Seit Herbst 2020 steht der Betrieb im Nachwuchsfußball und bei den Amateuren in Vorarlberg still. Und die Hoffnung auf eine Weiterführung der unzähligen Amateur- und Nachwuchsmeisterschaften ist gering. „Wir warten auf grünes Licht aus Wien, vor allem was den Amateurfußball angeht. Dort haben wir das Problem, dass noch nicht einmal im Präventionskonzept, sprich in Kleingruppen und ohne Körperkontakt, trainiert werden darf“, erklärt VFV-Geschäftsführer Horst Elsner.
„Ich sehe wenig Chancen, dass die Meisterschaften im Unterhaus anfangen bzw. fertig gespielt werden“.
VFV-Geschäftsführer Horst Elsner
Eine Wiederaufnahme macht aus Elsners Sicht dazu überhaupt erst einen Sinn, wenn es davor zu einer fünfwöchigen Vorbereitung inklusive Körperkontakt kommt. Alleine damit wird das Fenster für einen Meisterschaftsbetrieb zu eng: „Ich sehe wenig Chancen, dass die Meisterschaften im Unterhaus anfangen bzw. fertig gespielt werden“, gibt Elsner zu. Deshalb lautet das aktuelle Ziel: Die noch ausstehenden Spiele aus dem Herbst in den verschiedenen Landesklassen nachzuholen, um zumindest eine Hinrunde als Wertung hernehmen zu können. „Dafür brauchen wir im Frühjahr vier Spieltermine. Danach werden nur Aufsteiger gekürt, Absteiger gibt es keine.“
Diskussionen um Nachwuchs
Heiße Diskussionen gibt es auch im Nachwuchs: Aktuell dürfen die Nachwuchsmannschaften der Teilnehmer der Tipico Bundesliga (SCR Altach) sowie die Akademie und das LAZ trainieren. Alle anderen Nachwuchsteams bleiben aber weiter aus dem Trainingsbetrieb ausgeschlossen. „Deshalb arbeiten wir mit dem ÖFB gemeinsam gerade an einem Antrag an das Ministerium, dies zu ändern. Damit alle Kinder und Jugendlichen wieder an Trainings in den Vereinen teilnehmen können“, so Elsner.