So kämpfen Vorarlbergs Profiklubs um ihre Zuschauer

Intensive Verhandlungen mit der Landesregierung. Möglicherweise werden die Zahlen der Fans in den Stadien und in den Hallen schon bald wieder aufgestockt.
Schwarzach 500 oder 3000, 250 oder 1000? Jede einzelne Besucherzahl in Stadien bzw. Hallen bedeutet einen Sportfan mehr oder weniger. Und genau darum geht es im laufenden Austausch zwischen der Landesregierung und Vorarlberger Profiklubs. Vertreter des Fußballs sind in die Gespräche mit Sportlandesrätin Martina Rüscher und Michael Zangerl, Leiter des Sportreferats, ebenso involviert wie die Kollegen aus dem Handball, Eishockey und Basketball und auch das Radteam. Wie schon vor drei Wochen, als die bundesweit geltenden Richtlinien in Vorarlberg kurzfristig gekippt wurden, steht erneut eine schlagartige Veränderung bevor. Dies deutet sich in Gesprächen mit den Verantwortlichen an. Den Sicherheitskonzepten in den Profiligen soll damit mehr Bedeutung zukommen. Gut möglich also, dass die Zuschauerzahlen in den Stadien bzw. Hallen schon am kommenden Cup-Wochenende wieder auf das Niveau zuvor angehoben werden. Derweil bleibt den Vereinen nur die Unplanbarkeit bzw. eine parallel laufende zweite Planung.

. . .Volle Zuschauerränge in Lustenau . . . 
. . . doch derzeit herrscht gähnende Leere. 
Nur wenige schauen den Lions zu . . . 
. . . und das ist ein Bild vor Corona. 
Eishockey lebt von der Stimmung, . . . 
. . . doch derzeit ist die Messehalle bei Bulldogsspielen leer. 
Es wird Handball gespielt, doch nur wenige schauen zu . . . 
. . . da kommen Erinnerungen an die Derbys hoch.
“Der Stadionbesuch ist heute sicherlich ein anderer als vor Corona”, sagt SCRA-Geschäftsführer Christoph Längle. Deshalb habe man Sicherheitskonzepte ausgearbeitet. Deshalb gebe es auch von den Ligakollegen aus den anderen Bundesländern wenig Verständnis für die Maßnahmen in Vorarlberg.