RB Salzburg fordert in der Champions League den Titelverteidiger

Sport / 01.10.2020 • 21:10 Uhr
In der Champions League 2020/21 kommt es wieder, wie hier bei einem Testspiel 2014, zum Duell zwischen Salzburgs Andreas Ulmer und Bayern Münchens Thomas Müller.<span class="copyright">Gpe</span><span class="copyright">a</span>
In der Champions League 2020/21 kommt es wieder, wie hier bei einem Testspiel 2014, zum Duell zwischen Salzburgs Andreas Ulmer und Bayern Münchens Thomas Müller.Gpea

Mit Bayern München, Atletico Madrid und Lok Moskau in einer Gruppe.

Salzburg Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg bekommt es bei der zweiten Teilnahme in der Champions League mit Titelverteidiger Bayern München und David Alaba, dem spanischen Vertreter Atletico Madrid und Lok Moskau zu tun. Das hat die in Genf vorgenommene Auslosung ergeben. Als Glücksengerl fungierten Ex-Chelsea-Stürmer Didier Drogba und der ehemalige französische Teamspieler Florent Malouda. Die Gruppenphase der Königsklasse startet am 20. und 21. Oktober. Die Salzburger wurden aus Topf drei gezogen. Schon in der Vorsaison war Salzburg bei seiner Königsklassen-Premiere gegen den Titelverteidiger, zum damaligen Zeitpunkt Liverpool, gelost worden. Alle drei Gegner in der aktuellen CL-Saison sind für die Bullen fußballerisches Neuland.

Champions League 2020/21
Champions League 2020/21

Messi gegen Ronaldo

In der Gruppenphase kommt es zum Duell zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Wie die Auslosung ergab, treffen der FC Barcelona und Juventus Turin in Gruppe G aufeinander. Die weiteren Gegner der beiden Topclubs sind Dynamo Kiew und Ferencvaros Budapest. Messi und Ronaldo traten bisher schon 35 Mal gegeneinander an, zuletzt am 6. Mai 2018 beim 2:2 im Camp Nou zwischen Barca und Real Madrid. Beide Stürmer erzielten damals ein Tor. In der Champions League kam es zwar schon zu Kräftemessen zwischen den zwei dominanten Figuren des Weltfußballs der vergangenen Jahre, allerdings noch nie in der Gruppenphase.
Auf Österreichs Legionäre warten in der Königsklasse Spiele gegen attraktive Kontrahenten. Borussia Mönchengladbach, Arbeitgeber von Valentino Lazaro, Stefan Lainer und Hannes Wolf, bekommt es in Gruppe B mit Real Madrid, Schachtar Donezk und Inter Mailand zu tun. Für RB Leipzig geht es in Gruppe H mit Marcel Sabitzer und Konrad Laimer gegen Vorsaison-Finalist Paris Saint-Germain und Englands Rekordmeister Manchester United, dritter Gegner ist Basaksehir Istanbul.

International mit Zuschauern

Die UEFA lässt, beginnend mit den Länderspielen in der kommenden Woche, wieder Fans bei internationalen Matches zu. Bei Nationalteampartien und auch in den Gruppenphasenspielen der Champions League und Europa League dürfen maximal 30 Prozent der Stadionkapazitäten genutzt werden, allerdings auch nur dann, wenn dies von den nationalen Behörden goutiert wird. Das bedeutet etwa, dass beim Testspiel am Mittwoch zwischen Österreich und Griechenland 3000 Zuschauer in Klagenfurt erlaubt sind. Laut UEFA könnten zwar rund 9000 Personen die Drehkreuze passieren, allerdings erlauben die Coronavorgaben in Österreich nur eine Höchstzahl von 3000. Diese Grenze gilt nach derzeitigem Stand auch für die Champions-League-Partien von Red Bull Salzburg und die Europa-League-Matches von Rapid, WAC und dem LASK.