Viele Absagen im Nachwuchsfußball

30 Spiele im Nachwuchsbereich bereits abgesagt, weitere dürften folgen.
Dornbirn Die Profifußballklubs bangen in den sich wieder zuspitzenden Coronazeiten um Zuschauer und Einnahmen aus der Gastronomie. Doch das Gros der fußballspielenden Aktiven tummelt sich im Amateur- und Nachwuchsfußball. Während die Partien der Kampfmannschaften im Amateurfußball – Stand jetzt – fast alle ausgetragen werden sollten, sieht es bei den Nachwuchskickern anders aus. „Wir haben schon jetzt Absagen von 30 Spielen“, gab Horst Elsner (56) am Donnerstagmittag bekannt. Nachsatz: „Ich habe Grund zur Befürchtung, dass es zum Wochenende hin noch einige mehr werden.“
Angst der Eltern
Trotz eines Appells zur Durchführung der Meisterschaftsspiele vonseiten des Verbandes, den dieser in seinem Newsletter kundtat, bekommen es immer mehr Eltern, Trainer und Funktionäre offensichtlich mit der Angst zu tun. „Wir müssen das natürlich respektieren“, sagt Elsner. So sollen Nachwuchsspiele auf Wunsch verschoben werden können, es besteht die Möglichkeit des Tausches des Heimrechtes und den NachwuchsspielerInnen wird empfohlen, schon in Trainings- bzw. Spielkleidung zu den Partien zu kommen. „Sollten Spiele trotzdem nicht zur Austragung gelangen, werden sie halt für den antrittsbereiten Gegner gewertet werden müssen“, erklärt Elsner gegenüber den VN. „Bestraft wird jedoch kein Verein, dessen Nachwuchsmannschaft nicht zu Meisterschaftsspielen antritt“, stellt der VFV-Sekretär unmissverständlich klar.