Aufschlussreiche Trainingstage für die Segler Bargehr/Mähr

Sport / 18.09.2020 • 14:30 Uhr
Aufschlussreiche Trainingstage für die Segler Bargehr/Mähr
Die Trainingsgruppe mit den besten der Weltrangliste: Bargehr/Mähr (r.) beim Training vor Santander. PRIVAT

Nach den Testtagen in Österreich geht es für das 470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr zurück ins Trainingsquartier Spanien.

Podersdorf Zwei Wochen verbrachten die Segler David Bargehr/Lukas Mähr im Trainingsquartier an der nordspanischen Küste bei Santander. „Eigentlich bewegten wir uns nur zwischen unserem Appartement und dem Segelclub bzw. auf dem Meer“, erzählt Mähr nach der Rückkehr. Dass die Coronazahlen im Norden Spanien zudem sehr gering sind, ist für die beiden Vorarlberger ein weiterer positiver Aspekt. Denn das 470er-Duo ist voll in der Vorbereitung für die olympische Qualifikationsregatta. Diese soll im März 2021 vor Vilamoura, an der portugiesischen Algarve-Küste stattfinden. „Wir haben gehört, dass die Wellen jenen in Spanien sehr ähnlich sind. Deshalb waren für uns die zwei Wochen sehr hilfreich.“


Zumal man, so der 30-jährige Mähr, im Training mit den Weltbesten nicht nur mitgehalten hat, sondern „im Speed sogar vorne war“. Trainingspartner von Bargehr/Mähr waren mit den Spaniern Jordi Xammar Hernandez/Nicolas Rodriguez Garcia-Paz sowie den Schweden Anton Dahlberg/Fredrik Bergström die Nummer zwei bzw. drei der 470er-Weltrangliste. Doch nicht nur die Konkurrenz am Wasser, auch die Wellen und die Winde waren für das heimische Duo eine Herausforderung. „Wir haben nicht nur gesehen, dass wir sehr schnell sind, sondern auch, wo wir noch zulegen können. Ein paar technische Dinge gibt es noch zu verbessern, etwa beim Vorwindsegeln.“ Nach ihrer Rückkehr absolvierten Bargehr (31) und Mähr nun Leistungstests im Bundesleistungszentrum in Podersdorf. Zudem wartet das Duo auf die Ergebnisse des Coronatests. Und dann geht es nochmals für zwei Wochen zum Training nach Spanien.