Bestzeit für Klien und Co. im freien Training in Spielberg.

Am Samstag erfolgen auf dem Formel-1-Kurs in der Steiermark das Qualifying und das erste Rennen im Rahmen der Internationalen GT Open Series.
Spielberg Bestzeit im freien Training in Spielberg für den Hohenemser Christian Klien mit seinem Teampartner und Rennstallbesitzer Patryk Krupiński (POL). Mit einer Zeit von 1:29.144 umrundete Klien den Red-Bull-Ring im Training zu der „Internationalen GT Open Serie“, was schließlich die Bestzeit bedeuten sollte. „Gute Voraussetzungen für das Qualifying am Samstag”, meinte der ebenfalls aus Hohenems stammende Teamchef von JP Motorsport, Günter Aberer. Das Rennen, das 70 Minuten – mit Nachtanken – dauert, wird am Samstagnachmittag ausgetragen, wobei am Sonntag der Lauf mit dem Mercedes AMG GT3 ansteht, der über 60 Minuten geht. Beide Rennen werden mit Fahrerwechsel gefahren. Das Ziel ist klar definiert: „Es wäre schön, wenn wir in der Gesamtwertung in Spielberg auf heimischem Boden ein Top-5-Ergebnis einfahren könnten, was in Anbetracht der Kategorie-Einteilung, wenn eben zwei Profis am Fahrzeug sind, eher schwierig sein wird, aber ein Klassensieg sollte möglich sein“, so derEx-Formel-1-Pilot.

Günter Aberer mit Christian Klien 
Christian Klien im Mercedes AMG GT3
Gute Erinnerungen
Klien hat in Spielberg nie einen Formel-1-Lauf bestritten, weil zu seiner aktiven Zeit kein Rennen auf der steirischen Strecke ausgetragen wurde. Dafür war der Vorarlberg in fünf Rennen an drei Wochenenden schon ganz oben auf dem Podest. So zu Beginn seiner Rennfahrerlaufbahn im Jahr 2001 als 18-jähriger auf dem damals noch A1-Ring genannten Rundkurs, mit dem selben Layout wie heute – in der Nachwuchsformel “BMW-Formel-ADAC”. In Lauf eins wurde er als Dritter abgewunken, Lauf zwei gewann er vor Timo Glock. 2003 sicherte er sich, bereits in der Formel-3-Euroserie, den Vizetitel nach zwei fünften Plätzen und wurde einen Monat später zu Formel-1-Testfahrten im Jaguar eingeladen. Ein fünfter Platz 2014 in der European LeMans Series LMP2, brachte zwar keinen Podestplatz, aber es war vorerst der letzte Einsatz auf dem inzwischen in Red-Bull-Ring genannten Rundkurs. Der heute 37-jährige Klien war bislang übrigens der letzte österreichische Grand-Prix-Pilot. MN