Austria Lustenau mit Remis zum Saisonauftakt

Die Grün-Weißen trennen sich von SV Horn beim ersten Meisterschaftsspiel mit einem Unentschieden.
Lustenau Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden zwischen Austria Lustenau und SV Horn, das die 1200 Zuschauer im Planet Pure Stadion zu sehen bekommen haben. Dabei hatten die Grün-Weißen vor allem aufgrund einer starken zweiten Halbzeit schon die Finger an den drei Punkten, doch der Ex-Altacher Michael Cheukoua(79.) machte die zwischenzeitliche Führung der Austria durch Matthias Maak (41.) zunichte.
“Wenn wir da das 2:0 machen, gewinnen wir das Match. Trotzdem bin ich mit dem Auftreten der Truppe, speziell zweite Halbzeit, zufrieden.”
Alexander Kiene, Trainer Austria Lustenau
Fünf Neuzugänge vom Start weg
Neo-Trainer Alexander Kiene schickte bei seinem Meisterschaftsdebüt in der 2. Liga mit Brandon Baiye, Till Cissokho, Fabian Gmeiner, Adriano Bertaccini und Matthias Maak fünf Neuzugänge vom Start weg aufs Feld. Was sich im ersten Durchgang auch bemerkbar machte. Die Mannschaft musste sich erst finden, brauchte lange um dem Gegner aus Niederösterreich Paroli bieten zu können. Einzig in einer kurzen Phase zeigte man auf. Nach einer Flanke von Daniel Steinwender war Bertaccini (11.) per Kopf gefährlich. Kurze Zeit später scheiterte Steinwender (13.) selbst an Horn-Goalie Luka Bilobrk. Dann war aber das Pulver schon fast verschossen. Horn hingegen wurde gefährlich. Patrick Monteiro (25.) verfehlte nur knapp das Gehäuse und als Cheukoua nach einem Corner alleine am Fünfereck zum Kopfball kam, hätten die Gäste eigentlich in Führung gehen müssen. Doch die besorgte dann Austrias bester Spieler am Feld, Matthias Maak. Kurz vor Pausenpfiff kam der Innenverteidiger nach Freistoß von Pius Grabher zum Kopfball. Zwar setze er diesen an den Pfosten, aber der 28-jährige Steirer reagierte selbst am schnellsten und versenkte den Abpraller zur glücklichen 1:0-Führung.
“Klar freue ich mich über meinen Treffer. Aber leider hat er nicht zum Sieg gereicht”.
Matthias Maak, Austria Lustenau
Bissig und aggressiv
In der Halbzeitpause muss Trainer Kiene die richtigen Worte gefunden haben, denn sein Team agierte in Hälfte zwei plötzlich enorm giftig und aggressiv. Und hätte sich fast dafür belohnt. Aber eben nur fast. Gmeiner (51.) und Bertaccini (53.) scheiterten in aussichtsreichen Positionen am Torwart der Gäste und ließen somit die Chance auf eine Vorentscheidung liegen.
Fortan hatten die Heimischen alles im Griff, nur für einmal war die Hintermannschaft unkonzentriert – und es klingelte. Horns Jürgen Bauer tankte sich auf linken Seite durch und bediente Cheukoua ideal. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und traf eiskalt zum 1:1-Endstand. Austria-Trainer Kiene haderte am Ende etwas mit den vergeben Chancen zu Beginn der zweiten Halbzeit: „Das waren die Knackpunkte der Partie. Wenn wir da das 2:0 machen gewinnen wir das Match. Trotzdem bin ich mit dem Auftreten der Truppe, speziell zweite Halbzeit zufrieden“. Torschütze Maak war über sein zweites Tor im zweiten Spiel für die Austria zwar froh, „aber leider hat mein Tor eben nicht für drei Punkte gereicht“.



