DEC fixiert ersten Test und nächsten Neuzugang

Etliche Schlüsselpositionen bei Bulldogs weiter offen.
Dornbirn „Jammern bringt uns nicht weiter.“ Drei Wochen vor Start der heimischen Eishockeymeisterschaft lässt sich Dornbirns Trainer Kai Suikkanen nicht aus der Ruhe bringen. „Natürlich können wir nicht so trainieren, wie wir gerne möchten. So liegt der Fokus eben auf individuellen Übungen“, erklärt der 61-jährige Finne. Noch immer sind etliche Schlüsselpositionen, wie beispielsweise jene des Torhüters, bei den Bulldogs offen. „Es ist verrückt, wie viele gute Spieler am Markt verfügbar sind. Die Ligen in Nordamerika starten, wenn überhaupt deutlich später als hier bei uns und das sorgt für dieses Überangebot. Trotzdem können wir nicht schalten und walten, wie wir wollen. Am Ende entscheidet der Blick aufs Budget.“
„Es ist verrückt, wie viele gute Spieler am Markt verfügbar sind. Trotzdem können wir nicht schalten und walten, wie wir wollen. Am Ende entscheidet der Blick aufs Budget.“
Kai Suikkanen, Trainer Dornbirner EC
Weitere Verpflichtungen im Auge
Wie stark dieses Guillaume Leclerc belastet, wird sich noch zeigen. Der 24-jährige Franzose absolviert seit Freitag ein Try-out bei den Messestädtern. Der 1,73 Meter große Angreifer spielte in der letzten Saison unter anderem für Bietigheim in der DEL2. In 24 Spielen erzielte er 14 Treffer und leistete 10 Vorlagen. Vor zwei Jahren holte der Nationalteamspieler in seiner Heimat mit Grenoble den Titel und war dort einer der Topscorer. Damit umfasst der DEC-Kader 14 Spieler, vier Verteidiger und zehn Stürmer. „Ich bin guter Dinge, dass wir in der kommenden Woche die nächsten Verpflichtungen bekannt geben können“, ergänzt der Bulldogs-Trainer.

Erster Test gegen HC Thurgau
Nicht nur der Start in Meisterschaft beginnt für die Messestädter in Innsbruck, auch das erste Vorbereitungsspiel absolvierten Stefan Häußle und Co. bei den Haien. Für beide Mannschaften ist das Match am 11. September der erste Test. „Wir brauchen jede Spielpraxis, die wir nur bekommen können. Es spielt keine Rolle, ob wir mit dem vollständigen Kader antreten können, so erhalten eben unsere jungen Spieler ihre Chance“, erklärt der Trainer. Vier Tage später empfangen die Bulldogs im Messestadion den HC Thurgau. Ob die Heimpremiere mit Fans stattfinden kann, wird sich noch zeigen. Das Spiel in Tirol findet jedenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie der HC Innsbruck mitteilte. ABR