Und jetzt warten in der Beacharena die ersten K.-o.-Duelle

Sport / 07.08.2020 • 23:45 Uhr
Und jetzt warten in der Beacharena die ersten K.-o.-Duelle
Mit zwei Siegen starteten Alexander Horst und Clemens Doppler, im Viertelfinale mögliche Gegner von Jakob Reiter. SAMS

Titelverteidiger Jakob Reiter erreicht bei der Wolfurttrophy die Zwischenrunde. Überraschungen blieben bislang aus.

Wolfurt Sonnenschein, knapp 30 Grad. Die Rahmenbedingungen am ersten Turniertag der 31. Raiffeisen Wolfurttrophy passten. Und auch auf den drei Courts wurde dem Publikum bereits tolles Beachvolleyball geboten.

Souveräne Leistungen

Eröffnet wurde das Spektakel auf dem Sand von den Frauen. Und die Spitzenteams bewiesen sofort ihre Ambitionen. So zogen die top­gesetzten Klinger/Plesiutschnig mit zwei Siegen direkt ins heutige Viertelfinale ein. Auch Vorjahressiegerin Olivová mit Partnerin Williams musste erst einen Satz abgeben. Die Chance, unter die besten acht einzuziehen, bietet sich in der Zwischenrunde auch für die Vorarlberger Sarah Hinteregger/Ariola Qehaja. Sie treffen bereits um 9 Uhr auf Hollaus/Feichter.

Beachvolleyball

Wolfurttrophy 2020, 1. Tag

Damen

Klinger/Plesiutschnig (AUT) – Daxböck/Havlinova (AUT/Q) 2:0 (21:13, 21:10)

Schöttl/Mayr (AUT) – Beinsen/Dumphart (AUT) 2:0 (21:10, 21:13)

Pfeffer/Friedl (AUT) – Lubetz/Kofler (AUT/Q) 2:0 (21:12, 21:12)

Bauer/Haselsteiner (AUT) – Hollaus/Feichter (AUT) 0:2 (28:30, 18:21)

Fink/Freiberger (AUT) – Oberhauser/Wiedenhofer (AUT/Q) 2:0 (21:17, 21:11)

Radl/Dörfler (AUT) – Mitter/Bisanz (AUT) 2:0 (21:8, 21:18)

Almer/Wiesmeyr (AUT) – Elsner/Pfau (AUT) 2:0 (21:15, 21:16)

Olivova/Williams (CZE/WC) – Hinteregger/Qehaja (AUT/WC) 2:0 (21:11, 21:10)

Klinger/Plesiutschnig (AUT) – Schöttl/Mayr (AUT) 2:1 (17:21, 21:17, 15:9)

Daxböck/Havlinova (AUT/Q)– Beinsen/Dumphart (AUT) 1:2 (12:21, 21:11, 8:15)

Pfeffer/Friedl (AUT) – Hollaus/Feichter (AUT) 2:0 (21:11, 21:15)

Lubetz/Kofler (AUT/Q) – Bauer/Haselsteiner (AUT) 0:2 (15:21, 17:21)

Fink/Freiberger (AUT) – Radl/Dörfler (AUT) 1:2 (21:18, 22:24, 8:15)

Oberhauser/Wiedenhofer (AUT/Q) – Mitter/Bisanz (AUT) 0:2 (13:21, 14:21)

Almer/Wiesmeyr (AUT) – Olivova/Williams (CZE/WC) 1:2 (21:16, 14:21, 7:15)

Elsner/Pfau (AUT) – Hinteregger/Qehaja (AUT/WC)1:2 (20:22, 21:11, 11:15)

Herren

Heidrich/Gerson (SUI/WC) – Grasserbauer/Ochaya (AUT/Q) 2:0 (21:11, 21:9)

Schnetzer/Petutschnig (AUT) – Jakob Reiter/Murauer (AUT) 1:2 (21:17, 16:21, 17:19)

Horst/Doppler (AUT) – Pekar/Kandolf (AUT/Q) 2:0 (21:14, 21:18)

Trummer/Friedl (AUT) – Ertl/Kratz (AUT) 2:0 (24:22, 22:20)

Waller/Hörl (AUT) – Kunert/Williams (INT) 2:0 (21:9, 21:13)

Seiser/Kindl (AUT) – Kopschar/Pascariuc (AUT) 2:0 (23:21, 21:11)

Pristauz/Leitner (AUT) – Frühbauer/Kufa (INT) 1:2 (17:21, 21:19, 11:15)

Bryl/Miszczuk (POL/WC) – Grössig/Theo Reiter (AUT/WC) 2:0 (21:10, 21:18)

Heidrich/Gerson (SUI/WC) – Jakob Reiter/Murauer (AUT) 2:0 (22:20, 21:18)

Grasserbauer/Ochaya (AUT/Q) – Schnetzer/Petutschnig (AUT) 0:2 (19:21, 14:21)

Horst/Doppler (AUT) – Trummer/Friedl (AUT) 2:0 (21:19, 21:18)

Pekar/Kandolf (AUT/Q) – Ertl/Kratz (AUT) 1:2 (16:21, 21:13, 12:15)

Waller/Hörl (AUT) – Seiser/Kindl (AUT) 2:1 (28:30, 21:13, 15:10)

Kunert/Williams (INT) – Kopschar/Pascariuc (AUT) 2:0 (21:19, 21:11)

Frühbauer/Kufa (INT) – Bryl/Miszczuk (POL/WC) 0:2 (15:21, 11:21)

Pristauz/Leitner (AUT) – Grössig/Theo Reiter (AUT/WC) 2:0 (21:17, 23:21)


Die Wolfurterin Anna Oberhauser, die über die Qualifikation mit Partnerin Melanie Wiedenhofer in den Hauptbewerb eingezogen war, musste sich hingegen zweimal geschlagen geben.

Comeback-Qualitäten

So richtig laut wurde es in der Beacharena an der Ach, als Titelverteidiger Jakob Reiter mit Neo-Partner Michael „Mucho“ Murauer den Centercourt betrat und sich gegen das Duo Schnetzer/Petuschnig einen wahren Schlagabtausch lieferte, der im dritten Satz entschieden wurde. Dort bewiesen beide Teams Nerven: Schnetzer/Petuschnig wehrten drei Matchbälle ab, mussten sich schlussendlich aber dennoch mit 19:17 geschlagen geben. Im zweiten Spiel des schweren Pool B warteten die topgesetzten Schweizer Heidrich/Gerson auf Reiter/Murauer. Im ersten Satz wusste insbesondere Adrian Heidrich seine 2,07 m Körpergröße am Netz einzusetzen und sorgte zudem mit seinem Service für Probleme. Reiter/Murauer starteten aber eine starke Aufholjagd, die nicht belohnt wurde – die Favoriten setzten sich mit 22:20 durch. „Dass wir uns im ersten Satz noch zurückgekämpft haben, ist aber unglaublich“, merkt Reiter an. Auch im zweiten Satz zeigten sich Reiter und Blocker „Mucho“, der im Laufe der Partie immer stärker wurde, als sehr unangenehme Gegner – verloren aber 18:21. Obwohl eine klasse Leistung gegen die Topfavoriten gezeigt wurde, zeigte sich Reiter nach der Partie unzufrieden: „Natürlich ist das bitter, wenn du gegen ein Top-Team so knapp dran bist. Gegen so ein Team spielst du selten – und wenn, dann musst du es ausnutzen.“ In der Zwischenrunde gegen Pristauz/Leitner können sie es besser machen. Und der Fokus der beiden liegt klar auf dem Viertelfinal-Einzug, bei dem mit Doppler/Horst zwei österreichische Beachvolleyball-Legenden warten würden. „Die Hauptsache ist, dass wir gut spielen. Das Ergebnis kommt von alleine“, so Jakob Reiter.
Auch Theo Reiter und Laurenc Grössig präsentierten sich gut, zu einem Sieg sollte es aber nicht reichen. Die Topteams gaben sich keine Blöße. FB