Das ist der neue Austria-Lustenau-Trainer

Sport / 30.07.2020 • 10:00 Uhr
Der neue Austria-Trainer Alexander Kiene freut sich auf die Aufgabe.
Der neue Austria-Trainer Alexander Kiene freut sich auf die Aufgabe.

Alexander Kiene übernimmt das Traineramt bei den Grün-Weißen. Der 42-jährige Deutsche wird am Freitag vorgestellt.

Lustenau Das Geheimnis ist gelüftet, die Lustenauer Austria hat einen neuen Trainer. Wie erwartet kommt er aus Deutschland – und ist seit März des Jahres offiziell Fußball-Lehrer. Sein Name? Alexander Kiene. Sein letzter Klub? VfB Oldenburg. Eine Saison trainierte der ehemalige Coach des TSV Havelse den Klub des Tabellenneunten in der Regionalliga Nord. Mit einem 3:1-Sieg am 23. Februar verabschiedete sich der 42-Jährige. Denn es kam die Coronapause und die Erkenntnis bei Kiene: “Ich strebe den nächsten Schritt in meiner Trainerlaufbahn an.” So wurde er damals von den Medien zitiert. Der nächste Schritt führt den Coach, der angeblich ein 4-2-3-1-System bevorzugt nach Vorarlberg zu Zweitligist SC Austria Lustenau.

Das Trainerprofil von Alexander Kiene.

Das 3:1 gegen den BSV SW Rehden am 23. Februar war somit das letzte Spiel für Alexander Kiene als Trainer des VfB Oldenburg – es war übrigens zugleich das bisher einzige in diesem Jahr. Wie der 42-Jährige via Twitter bekanntgab, hat er sich dagegen entschieden, seinen Vertrag beim ehemaligen Zweitligisten zu verlängern. Dabei hatte er vor seinem Engagement in Oldenburg schon bei Rehden gearbeitet und aus dem Abstiegskandidaten eine Top-Mannschaft in der Regionalliga geformt. Beste Voraussetzungen also für seine Arbeit in Lustenau, wo ihn ebenfalls eine Mannschaft erwartet, die trotz Cupfinale noch in den hinteren Bereich der Tabelle abrutschte und nur deshalb nicht in Abstiegsgefahr geriet, weil es keinen Absteiger in dieser Saison gibt. Viel Arbeit wartet also auf den Neuen.

In Oldenburg wurde der Abgang von Kiene bedauert, war der Coach doch im Klub und in der Mannschaft sehr beliebt Ihm entgingen damit nicht nur Spiele in der Regionalliga Nord, sondern auch das Halbfinale im Niedersachsenpokal zu Hause gegen Rehden sowie ein mögliches Finale gegen den TSV Havelse. Also gegen zwei Mannschaften, die er schon betreut hat.