Wie Austria Lustenau die Trennung von Mählich einschätzt

Sport / 26.06.2020 • 06:30 Uhr
Wie Austria Lustenau die Trennung von Mählich einschätzt
Roman Mählich kam im September 2019 zur Austria. Nach nur neun Monaten ist Schluss. STIPLOVSEK

Am 30. Juni endet die Zusammenarbeit zwischen Austria Lustenau und Trainer Roman Mählich

Lustenau Die Chefetage von Austria Lustenau und Roman Mählich haben sich zu einer einvernehmlichen Trennung ab dem 30. Juni 2020 durchgerungen. In einer Presseaussendung erklärte Vorstandssprecher Bernd Bösch, „dass Roman die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen, stabilisiert und sie bis ins Cupfinale geführt. Dafür gebührt ihm großer Dank“.

„Wir danken Roman für die geleistete Arbeit, unvergessliche Cup-Momente und die nun gefundene, einvernehmliche Lösung.“

Valentin Drexel, Vorstandsmitglied Austria Lustenau

Noch kein Nachfolger

Mählich stand insgesamt bei 22 Spielen als Cheftrainer an der Seitenlinie. In Gesprächen über die Ausrichtung des Klubs und die Planung für die kommende Saison kamen der Verein und Mählich zur Auffassung, bereits jetzt eine konsequente Entscheidung zu treffen und die Weichen für die Zukunft zu stellen. „Wir danken Roman für die geleistete Arbeit, unvergessliche Cup-Momente und die nun gefundene, einvernehmliche Lösung“, so Austria-Vorstandsmitglied Valentin Drexel, der gemeinsam mit Stephan Muxel, Sportkoordinator Alex Schneider und Ingo Winter (Core Sports Capital) die sportliche Verantwortung innehat. Wer die Mannschaft interimistisch bis zum Ende der Saison trainiert, wurde vom Klub nicht bekannt gegeben.

Fussball

Roman Mählich bei Austria Lustenau

Bilanz

22 Spiele:
10 Siege, 2 Remis, 10 Niederlagen, 32 Punkte, 41:44 Tore, 1,45 Punkte/Spiel