Deshalb setzt Bregenz Handball nun auf junge Talente

Sport / 18.06.2020 • 15:00 Uhr
Deshalb setzt Bregenz Handball nun auf junge Talente
Bregenz-Neuverpflichtung Luka Vukicevic. VEREIN

Große Hoffnungen setzt der heimische HLA-Klub nun in Luka Vukicevic, einem montenegrinischen Nachwuchs-Nationalspieler.

Bregenz Mit Luka Vukicevic konnte Bregenz Handball einen der talentiertesten Spieler, den Montenegro momentan zu bieten hat, verpflichten. Obwohl erst 18 Jahre alt, spielt Vukicevic in seinem Heimatland in der Nationalmannschaft und erzielte für seinen bisherigen Verein RK Lovćen Cetinje in der vergangenen Saison die meisten Tore. RK Lovćen Cetinje hat bislang dreimal die heimische Meisterschaft gewonnen und konnte sechsmal den Pokalsieg erreichen. Somit gehört der Club zur nationalen Spitze und qualifizierte sich bislang auch regelmäßig für den Europapokal.

Geschäftsführer Björn Tyrner freut sich über die Neuerwerbung: „Luka hat großes Talent, zeigt sich auf und neben dem Platz trotz seines jungen Alters bereits sehr selbstsicher und abgebrüht. Hinter Ante Esegovic soll er sich weiterentwickeln und unser Spiel speziell auf der rechten Seite variabler machen.“

Luka Vukicevic wurde am 02. April 2002 geboren, ist montenegrinischer Staatsbürger und wiegt bei einer Größe von 185 Zentimeter 85 Kilo. Luka hat den medizinischen Check im Olympiazentrum locker bestanden und trainierte bereits am Mittwochabend zum ersten Mal mit seinen zukünftigen Mannschaftskollegen.

„Wir setzen unseren Weg fort, auf junge, talentierte Spieler zu setzen.“

Björn Tyrner, Geschäftsführer Handball Bregenz

Mit Claudio Svecak und Jan Kroiss schafften somit drei 18-jährige den Sprung in die 1. Mannschaft. Claudio Svecak konnte bereits in der vergangenen Saison spusu Liga Luft schnuppern und überzeugte insbesondere durch sein schnelles Spiel auf der Mitte. Jan Kroiss hat letzte Saison vorwiegend beim U20-Team im Tor gespielt, wo er mit seinen Paraden so sehr auf sich aufmerksam machen konnte, dass er für das 2002er ÖHB Nationalteam spielen durfte.

Björn Tyrner: „Wir setzen unseren Weg fort, auf junge talentierte Spieler zu setzen, die wir gemeinsam mit unseren etablierten Spielern entwickeln wollen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Arbeit im Jugendbereich noch weiter ausbauen und intensivieren.“