So will Altach weiter an der Spitze bleiben

Sport / 13.06.2020 • 12:30 Uhr
So will Altach weiter an der Spitze bleiben
Altach-Goalie Martin Kobras und Co. wollen gegen St. Pölten den nächsten Sieg einfahren. GEPA

Der SCR Altach empfängt den SKN St. Pölten (Samstag, 17 Uhr). Mit einem Sieg können die Rheindörfler weiter an der Tabellenspitze der Qualifikationsgruppe bleiben.

Altach Drei Spiele haben die Altacher bis dato in der Bundesliga nach der Coronapause absolviert, dreimal blieben sie ungeschlagen, zudem schafften es Sidney Sam und Co. mit dem Sieg bei Austria Wien, sich die Tabellenführung der Qualifikationsgruppe zu holen. Ginge es nach den Vereinsverantwortlichen würde man am liebsten bis zum Ende der Saison von dort oben grüßen. Dass es dafür aber noch viel harte Arbeit braucht, betonte Trainer Alex Pastoor bereits kurz nach dem Auswärtssieg in Wien: „Wir befinden uns gerade in der Qualifikation für die letzten drei Runden. Ähnlich wie in der Formel eins versuchen wir uns nun eine gute Ausgangsposition zu schaffen, am liebsten die Pole Position. Und in den letzten drei Runden entscheidet sich dann die Liga.“

„Wir befinden uns gerade in der Qualifikation für die letzten drei Runden. Ähnlich wie in der Formel eins versuchen wir uns nun eine gute Ausgangsposition zu schaffen, am liebsten die Pole Position. Und in den letzten drei Runden entscheidet sich dann die Liga.“

Alex Pastoor, Trainer SCR Altach

Mentale Stärke

Einen weiteren Schritt Richtung Pole Position kann und soll die Mannschaft heute im Heimspiel gegen den SKN St. Pölten machen. Mut macht dem Trainer vor allem der Umstand, dass sich die Mannschaft aktuell mental hervorragend präsentiert. „Der Fokus der ganzen Truppe war schon kurz nach dem Sieg in Wien wieder voll auf das Heimspiel gegen St. Pölten gerichtet“, erklärt der Holländer auf der Trainerbank des SCRA. Dass seine Jungs solche süßen Erfolge nicht mehr genießen können, bedauert Pastoor dennoch ein wenig: „Eigentlich schade, aber das bringt eben die Situation in den englischen Wochen mit sich. Die Mannschaft macht das richtig gut, die Einstellung jedes Einzelnen ist top.“

Altachs Trainer Alex Pastoor gibt den Weg vor: immer nach vorne.<span class="copyright">Gepa</span>
Altachs Trainer Alex Pastoor gibt den Weg vor: immer nach vorne.Gepa

Positionsspiel

Auf den Gegner aus Niederösterreich ist man eingestellt. Da spielt auch die große Rotation, in der NEO-St.Pölten-Trainer Robert Ibertsberger seine Mannschaft immer wieder ändert, keine große Rolle. Zuletzt ließ Ibertsberger bei der 0:3-Niederlage gegen Admira Wacker sogar sieben neue Spieler vom Start weg auflaufen. Für Pastoor ist es wichtig, dass seine Mannschaft auf dem Platz schnell selbst Lösungen findet, durch die Video-Analysen ist man gut vorbereitet. „Fakt ist, dass wir es selbst in der Hand haben, unsere Ausgangsposition weiter zu verbessern. Deshalb müssen die wichtigste Rolle im Match gegen St. Pölten wir selbst spielen“, so der 53-Jährige und gibt das Stichwort Positionsspiel aus: „Dadurch konnten wir zuletzt das Match kontrollieren, so möchten wir natürlich auch heute auftreten. Vielleicht sogar noch etwas dominanter.“ Auf dem Spielersektor kann der Coach wieder aus dem Vollen schöpfen, auch der zuletzt angeschlagene Mittelfeldmotor Alain Wiss ist rechtzeitig wieder fit geworden. Daher muss sich Vereinsikone Philipp Netzer bezüglich eines ersten Einsatzes nach seiner langen Verletzungspause noch gedulden.
Tabellarisch würden den Rheindörflern drei Punkte richtig gut zu Gesicht stehen, auch weil der erste Verfolger Austria Wien bei Mattersburg ran muss. Gegner St. Pölten steht hingegen trotz sechs Punkten aus den ersten drei Matches in der Qualifikationsgruppe schon gehörig unter Zugzwang. Nur ein Punkt trennt die Niederösterreicher vom Abstiegsplatz, auf dem aktuell die WSG Tirol rangiert.