Das war die erste Einheit in der Arena Höchsterstraße

Sport / 19.05.2020 • 22:00 Uhr
Das war die erste Einheit in der Arena Höchsterstraße
Die Arena in der Höchsterstraße vermittelte den Cracks zumindest ein wenig Eishockeyfeeling. VEREIN

Beton statt Eis wartete auf die Cracks des EC Bregenzerwald.

Dornbirn Der Coach ist wieder da, doch das Eis fehlt wohl noch einige Zeit. Dennoch sind die Cracks des EC Bregenzerwald zumindest trainingsmäßig mit dem nötigen Abstand in die neue Saison gestartet. Die erste Herausforderung stellte bereits die Anreise von Markus Juurikkala dar. Die Ankunft des Headcoachs, in der Vorwoche via Zürich angereist war, verzögerte sich. Der 32-Jährige hatte der Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt auf elektronischem Weg verschiedene Übungen zukommen lassen. Nach seiner Ankunft machte er sich sofort daran, die ersten Gruppeneinheiten zu planen. Keine leichtes Unterfangen in Coronazeiten. Das Team wurde in drei Gruppen gesplittet, die zu unterschiedlichen Zeiten trainieren. Das bedeutet zwar einen erhöhten Zeitaufwand für den Trainer, hat aber auch einen positiven Nebeneffekt, wie Juurikkala erklärt: „Für mich und die Spieler sind diese Einheiten eigentlich ideal. Durch die kleine Gruppe kann ich besser auf jeden Einzelnen eingehen und kontrollieren, ob die Übung richtig ausgeführt wird.“ Den Montag verbrachte der Finne daher mehr oder weniger in der stillgelegten Arena in der Dornbirner Höchsterstraße.


Vorerst komplett wegfallen werden die Eiseinheiten im schweizerischen Romanshorn. In den letzten Jahren trainierten die Wälder während des gesamten Sommers einmal wöchentlich über die Grenze. „Ich sehe die Situation nicht so schlimm“, meint Juurikkala. „Zumindest ist es wieder möglich, im Freien zu trainieren.“ Bleibt für die Mannschaft nur zu hoffen, dass das Wetter auch in der kommenden Zeit hält. Falls nicht, steht bereits Assistent-Coach Guntram Schedler mit einem seiner gefürchteten Schweinetrainings in den Startlöchern.