Raus aus der Komfortzone
Er ist kein Mensch, der die große Bühne sucht. Nein, sein Motivation für eine kompromisslose Rückkehr ins Fußballgeschäft ist vielmehr eine andere. Werner Gunz hat erkannt, dass sich der SCR Altach in den Jahren nach seiner Präsidentschaft zu einer echten Marke entwickelt hat. So muss nicht an Struktur und Organisation gearbeitet werden, vielmehr gilt es nun, das Produkt zu verkaufen. Die Komfortzone (eigene Firma) zu verlassen und sich ehrenamtlich der Herausforderung Fußball zu stellen, ist für ihn deshalb kein Problem.
Die Geschäftsverbindungen der Gunz Warenhandels GmbH zum FC Bayern, zum BVB oder Paris SG haben ihm das große emotionale Potenzial der Fußballwelt gezeigt. Diese Erfahrungen verstärkt in die Marke SCRA einfließen zu lassen, Synergien zu nutzen und somit das vorhandene Geschäftsmodell auszubauen, dieser Aufgabe will er sich stellen. Reizvoll ist sie mit Sicherheit, zugleich auch schwierig. Zutrauen darf man es Werner Gunz allemal. Aufgewachsen in einem landwirtschaftlichen Betrieb, sind ihm die Worte seines Vaters („Geld verdient man mit den Händen, nicht mit den Füßen“) stets ein treuer Wegbegleiter geblieben. Für den Klub selbst ist seine Mitarbeit in operativer Rolle eine neue Chance für den nächsten Schritt, zumal in Altach die Vision „Vorarlberg Arena“ nie wirklich in der Schublade verschwunden ist.
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