Austria startet Mission Cupfinale

Sport / 22.04.2020 • 18:00 Uhr
Austria startet Mission Cupfinale
Austria Lustenaus Kicker durften erstmals seit langer Zeit wieder trainieren – natürlich nur in Kleigruppen und mit viel Sicherheitsabstand.

Die Grün-Weißen aus Lustenau absolvierten erstes Training nach langer Pause.

Lustenau Exakt 43 Tage lang mussten die Spieler von Austria Lustenau eine verordnete Trainingspause einlegen. Die letzte Übungseinheit der Grün-Weißen erfolgte nämlich am 11. März. Seit diesem Tag ließ die Coronavirus-Pandemie kein Training für den Zweitligisten mehr zu. Doch seit gestern rollt die “Kugel” auf Lustenaus Fußballplätzen neben dem Planet Pure Stadion wieder. Trainer Roman Mählich bat 24 Spieler inklusive Tormänner zum ersten Training unter ganz besonderen Umständen. Denn die Verordnungen des Gesundheitsministeriums schreiben vor allem Übungen in Kleingruppen zu je sechs Personen vor. Dazu soll besonders auf den Sicherheitsabstand zwischen den Spielern geachtet werden. Deswegen nehmen Austria-Coach Mählich und Co. gleich drei Fußballplätze in Beschlag. „Wir achten natürlich sehr darauf, dass sich die Spieler nicht zu nahe kommen. Deshalb absolvieren wir viele Komplexübungen, um die Arbeit am Ball zu fördern“, so der Wiener. Um so effizient wie möglich zu arbeiten, läuft das Training „in Stationen ab. Alle 40 Minuten kommt eine Gruppe in den Genuss, mit den jeweiligen „Spartentrainern“ zu arbeiten. Dafür hat sich Mählich neben Tormanntrainer Mathias Nesler und Assistant-Coach Tamas Tiefenbach noch Austria-Urgestein Thiago als Verstärkung dazugeholt. „Die erste Einheit am Platz war natürlich schon eine feine Sache. Wir sind heilfroh, dass wir trainieren dürfen und uns so auf das Cupfinale vorbereiten können“, erklärt der Trainer, der sich trotzdem schon darauf freut, „wenn die Regierung beschließt, dass wir wieder ein normales Training abhalten können. Aber bis dahin werden wir die Zeit so gut es geht nutzen.“

„Wir sind heilfroh, dass wir trainieren und uns so auf das Cupfinale vorbereiten können.“

Roman Mählich, Trainer Austria Lustenau

Freiwillige Tests

Heute ab 10 Uhr unterziehen sich alle Spieler, Betreuer und Trainer der Austria auf freiwilliger Basis einem Covid19-Test beim „Drive-In“ in Röthis. Rund 24 Stunden später bekommt dann jeder über sein Ergebnis Bescheid. Danach will Mählich seine Spieler, die trotz Corona-Pause in sehr gutem körperlichen Zustand in Lustenau ankamen, wieder öfters am Platz fordern. „Zwar gibt es noch keinen offiziellen Termin für das Finale, aber wir werden auf jeden Fall gerüstet sein und bestens vorbereitet in die Partie gehen. Extra motivieren muss ich dafür nämlich keinen Spieler.“