Warum Rossis Wert weiter steigt

Der Feldkircher Marco Rossi (18) ist für NHL-Draft weiter hoch im Kurs.
Wien Im finalen Ranking des Central Scouting Service (CSS), das am Mittwoch veröffentlicht wurde, ist der 18-jährige Feldkircher als Nummer sechs in Nordamerika eingestuft. Auch Thimo Nickl (Nr. 74) hat gute Chancen, gewählt zu werden, Senna Peeters (Nr. 101) darf ebenfalls hoffen.
Rossi gilt als Kandidat für die Top Ten und wird wohl als dritter Österreicher nach Thomas Vanek (Nr. 5/Buffalo Sabres 2003) und Michael Grabner (Nr. 14/Vancouver Canucks 2006) in der ersten Draft-Runde gewählt. Wann und wie der ursprünglich für 26. und 27. Juni in Montreal angesetzte Draft stattfindet, ist noch offen. Im Draft sichern sich die 31 NHL-Klubs die Rechte an 217 Talenten. Das CSS hat dafür eine unverbindliche Rangliste mit Einschätzungen erstellt, die den Klubs als Orientierung dient.
Ottawa Senators heiß auf Rossi
Welcher NHL-Klub am Ende in den Genuss von Rossis Diensten kommt, ist noch völlig offen. Detroit, Los Angeles und Ottawa sind in der sogenannten Draft-Lotterie, die vor den NHL-Play-offs durchgeführt wird, Favoriten auf die Toptalente. Sollte Ottawa die erste Ziehung im Draft zugelost bekommen, könnte Rossi sogar als Nummer eins gezogen werden. Detroit und Los Angeles dürften sich eher für Alexis Lafreniere (Rimouski Oceanic/Quebec Major Junior Hockey League), der die Rangliste der unabhängigen Scouts anführt, entscheiden.
Starker Jahrgang
Erstmals seit 14 Jahren, seit Michael Grabner und Andreas Nödl 2006, geht der Draft wieder mit rot-weiß-roten Talenten über die Bühne. Und erstmals überhaupt könnten sich Klubs aus der besten Liga der Welt die Rechte an gleich drei Toptalenten aus Österreich sichern.