Der Triathlon-Nachwuchs ist erfinderisch

Vorarlbergs Triathlon-A-Jugend-Kader zwischen Schulstress und Leistungstraining.
Schwarzach Österreichweit zählen sie zu den Besten, Vorarlbergs Triathlon-Nachwuchs. Doch die Coronakrise könnte den heimischen Sportlern auf ihrem Weg an die Spitze ein Wettkampfjahr kosten. Erste Absagen hat es schon gegeben, zudem sind die Trainingsmöglichkeiten begrenzt. Vor allem das Schwimmtraining leidet, und so wird quer durchs Land improvisiert. Vor allem zwei Brüder trifft es hart, sind Moritz und Jakob Meier doch von der Quarantäne-Maßnahme in Nenzing direkt betroffen. Ersterer steht vor dem Aufstieg in die U-23-Klasse, zudem fiebert er als angehender Maturant täglich den diesbezüglichen Entscheidungen entgegen.

Das Duo erhält dafür Trainings-Anleitungen aus erster Hand, kümmert sich Vater Egon Meier doch um den Landeskader. Alle drei, vier Tage werden von ihm neue Anweisungen an die Sportler verschickt. Aufgrund der Situation wurde vor allem das Lauftraining intensiviert. Dabei hatte die Saison gut begonnen, feierten doch Sarah Hämmerle und Noah Künz zum Auftakt des ÖTRV-Nachwuchscups, einem Indoor Aquathlon in Linz, Siege in der Juniorenklasse.









Nun aber wackeln die nationalen Termine, womit sich kaum Gelegenheit für eine internationale Qualifikation bieten wird. Außerdem droht den österreichischen Titelkämpfen im Aquathlon (6. Juni) ebenso die Absage wie in der Sprintdistanz (27. Juli) oder im Nachwuchs (8. August). Gefragt ist derweil Erfindergeist und gegenseitiges „anfeuern“, wenn auch nur virtuell.


