Mit der Ukulele auf Du und Du

Warum die Ex-Freeride-Weltmeisterin Lorraine Huber gerade jetzt die Zeit nutzt, um ihr Spiel auf der kleinen Gitarre zu perfektionieren.
Lech Umtriebig war sie schon immer, auch in diesem Winter. So war Lorraine Huber als „Field-Reporterin“ auf der Freeride-World-Tour unterwegs. Daneben wartete das Masterstudium Mentalcoaching der Uni Salzburg auf die Beendigung und Filmprojekte ließen die 40-Jährige ebenfalls nicht zur Ruhe kommen. Das schaffte nun das Coronavirus, auch wenn ein wenig Unsicherheit mitschwingt. Zum einen, weil ihr Freund aus Kalifornien kurz nach ihrem 40. Geburtstag noch vor der Absperrung der Arlberggemeinden heimgeflogen ist, zum anderen war da die Sorge um ihre Mutter. Sie befand sich vor Australien auf einem Kreuzfahrtschiff, ehe alle Passagiere nach Hause geschickt wurden.
Nun findet auch Huber langsam zur Ruhe. Ihren Tag hat sie gut strukturiert. “Das ist mir wichtig.“ Jetzt finde sie Zeit für Dinge, die wichtig, aber nicht dringend sind. So hat Huber, die zehn Jahre Klavierspiel studiert hat, die Zeit genutzt, um ihr Ukulele-Spiel zu perfektionieren. Im Studium hat sie die Masterarbeit abgeschlossen, am 23. April wäre der letzte schriftliche Prüfungstermin.



