Zahl der positiv getesteten Serie-A-Profis nimmt zu

Sport / 14.03.2020 • 18:21 Uhr
Albin Ekdal (l.) von Sampdoria Genua wurde positiv getestet. Auch beim Verein von Franck Ribery (r.) haben sich drei Spieler mit dem Coronavirus infiziert.<span class="copyright">reuters</span>
Albin Ekdal (l.) von Sampdoria Genua wurde positiv getestet. Auch beim Verein von Franck Ribery (r.) haben sich drei Spieler mit dem Coronavirus infiziert.reuters

Fünf Spieler von Samdoria Genua und drei des AC Florenz positiv getestet.

Genua In Italien nimmt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Serie-A-Spieler weiter zu. Nachdem am Mittwoch beim 28 Jahre alten Juve-Spieler Daniele Rugani das Virus nachgewiesen wurde, gab es bei Sampdoria Genua fünf positive Tests unter den Profis, bei der AC Florenz drei.
Am Samstag sprachen sich die Mannschaftsärzte der Erstligisten eindringlich dafür aus, den Trainingsbetrieb auszusetzen, bis es eine “klare Verbesserung der Situation” gebe. Die italienische Spielervereinigung (AIC) hatte zuvor eine “paradoxe Situation” kritisiert. Ihren Angaben zufolge werde von einigen Vereinen Druck ausgeübt, wieder zum Training zu kommen.

 Daniele Rugani war der erste Profi der Serie A, der positiv getestet wurde.<span class="copyright">Reuter</span><span class="copyright">s</span>
Daniele Rugani war der erste Profi der Serie A, der positiv getestet wurde.Reuters

Bei Sampdoria handelt es sich bei den infizierten Spielern um Manuel Gabbiadini, Antonino La Gumina, Omar Colley, Morten Thorsby sowie um den frühere Hamburger-SV-Profi Albin Ekdal. Auch ein Vereinsarzt steht auf der Liste der Infizierten bei Sampdoria. Zwei weitere Fälle gibt es auch beim Klub von Ex-Bayern-Star Franck Ribery, AC Florenz. Positive Tests gab es beim italienischen Angreifer Patrick Cutrone und beim argentinischen Abwehrspieler German Pezzella. Dies gab Florenz am Samstag bekannt. Zuvor war schon beim serbischen Florenz-Spieler Dusan Vlahovic das Coronavirus nachgewiesen worden.

112 Personen von Juventus in häuslicher Quarantäne

Bei Juve befinden sich insgesamt 121 Personen – darunter Spieler, Trainer und Betreuer – in häuslicher Quarantäne. Juves fünfmaliger Weltfußballer Cristiano Ronaldo bleibt wegen des Coronavirus vorerst in seiner portugiesischen Heimat. Der Europameister war am vergangenen Montag nach Madeira gereist und will dort nach dem positiven Test seines Teamkollegen Rugani erst einmal bleiben. Ronaldos Mutter hatte vor einer Woche einen Schlaganfall erlitten. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat die italienische Regierung sämtliche Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt.