Altach stellt Trainingsbetrieb ein

Sport / 13.03.2020 • 23:45 Uhr
Altach stellt Trainingsbetrieb ein
Altach-Trainer Alex Pastoor trägt schon mal das Tor vom Trainingsplatz, Physio Martin Hämmerle erstellte die individuellen Trainingspläne für die Spieler.GEPA

Bis vorerst 22. März findet beim SCR Altach kein Training statt.

Altach Die Kampfmannschaft des SCR Altach wurde gestern vom Trainingsbetrieb freigestellt. Bis mindestens 22. März wird kein gemeinsames Training der Mannschaft mehr stattfinden. Der Entschluss zu dieser drastischen Maßnahme wurde im Einvernehmen mit Sportdirektor Christian Möckel, dem Trainerstab und vor allem den Spielern getroffen. Besonders von den Spielern kamen Einwände, dass man sich große Sorgen um die Familien mache. „Wir haben uns alle zusammengesetzt und uns die Anliegen aller Beteiligten bei uns im Klub angehört. Da war deutlich herauszuhören, dass die Sorge der Spieler um ihre Familien, vor allem von denen, die nicht in Vorarlberg beheimatet sind, groß sei. Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, erklärte Sportdirektor Möckel.
Jeder Kicker habe nun die freie Entscheidung, ob und wann er bis zur geplanten Wiederaufnahme des Traininsbetriebs zu seinen Angehörigen reist.

„Wir haben uns alle zusammengesetzt und uns die Anliegen aller Beteiligten bei uns im Klub angehört. Da war deutlich herauszuhören, dass die Sorge der Spieler um ihre Familien, vor allem bei denen, die nicht in Vorarlberg beheimatet sind, groß sei. Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.“

Christian Möckel, Sportdirektor SCR Altach

Möckel selbst wird in seine Heimat Deutschland reisen, auch Trainer Alex Pastoor, aktuell noch im Ländle, wird die Fahrt nach Holland antreten. „Ob Spieler wie Anderson (Bra) oder Julio Villalba (Esp) in ihre Heimat fliegen, kann ich nicht sagen. Die Entscheidung obliegt nun jedem selbst“, so Möckel, der trotz seiner langen Tätigkeit noch nie mit solchen Maßnahmen konfrontiert wurde: „Es sind besondere Umstände, auch weil es ja nicht nur Einzelne im Fußball trifft, sondern eben die ganze Welt. Aber die eingführten Maßnahmen finde ich persönlich gut. Wir alle wollen so schnell als möglich die Ausbreitung des Virus eindämmen und wieder zur Normalität zurückkehren.“

Individuelle Trainingspläne

Damit die Spieler wenig von ihrer Fitness einbüßen, hat Altachs Physio-Guru Martin Hämmerle für jeden einen individuellen Trainingsplann zusammengestellt. Zudem wird den Kickern, sofern sie wollen, ein stationäres Fahrrad nach Hause geliefert. Auch weitere nützliche Utensilien wie Medizinbälle, Therabänder oder Hanteln können mit nach Hause genommen werden.