Start der VN.at-Regionalliga West bestätigt

VN.at überträgt am Sonntag live und exklusiv das Ländle-Derby aus Dornbirn zwischen dem Hella Dornbirner SV und dem World-of-Jobs VfB Hohenems.
Dornbirn Keine Zusatztribünen, kein Rahmenprogramm, keine 500 Besucher statt der erwarteten 1500 rund um den Sportplatz in Haselstauden – die VN.at-Regionalliga West startet am Sonntag (11 Uhr) trotzdem mit dem Ländle-Derby zwischen dem DSV und Hohenems in das Frühjahr. Die Fans aber können dennoch live dabei sein, denn VN.at überträgt live und exklusiv das Duell der beiden besten heimischen Amateurteams. Das „Freizeichen“ durch den behördlichen Erlass, Fußballspiele mit bis zu 500 Besuchern outdoor durchführen zu können, will man seitens des Veranstalters „sehr ernst“ nehmen. „Es geht mir vor allem um unsere Spieler“, schickt DSV-Obmann Herbert Lenz hinterher und klärt auf: „Im besten sportlichen Fall warten 19 Spiele im Frühjahr auf uns. Nur zum Vergleich: Die Profis aus der Bundesliga haben noch deren zehn vor sich. Unsere Spieler aber sind allesamt berufstätig. Nur englische Runden zu spielen, ist keine Lösung.“
Klar ist für Lenz, dass der Maßnahmenkatalog für die Austragung der Partie rigoros eingehalten wird. Über nur zwei Eingänge soll den Fans der Zutritt erlaubt werden, die ersten 500 werden auch zugelassen. Ordnung und Sicherheit soll durch Security garantiert werden. Seitens des VfB Hohenems gibt es von Obmann Harald Achenrainer keine Empfehlung. „Es muss jeder selbst für sich entscheiden“, antwortet er auf mögliche Konsequenzen durch die aktuelle Situation aufgrund um die Einschränkungen im öffentlichen Leben durch das Coronavirus. Was das Spiel betrifft, fällt seine Antwort bedeutend klarer aus: „Wir freuen uns auf das Spiel. Alles andere entscheiden andere.“
Situation kann sich schnell ändern
Seitens des Vorarlberger Fußballverbandes hat man sich bezüglich des Westligastars zusammen mit Salzburg und Tirol abgesprochen. „Nur gemeinsam macht es Sinn“, erklärt VFV-Präsident Horst Lumper. „Alleingänge bringen nichts.“ Zudem betont der 58-Jährige, dass es sich beim Start der heimischen Fußballligen um eine „momentane Einschätzung“ handle und man rasch handeln werden, sofern es Bedarf gebe. Bezüglich des Nachwuchs will man sich laut Lumper an den Maßnahmen für den Schulbetrieb orientieren – heißt konkret: Keine Schule, keine Nachwuchsspiele.
Sportlich alle bereit
Sportlich sehen sich die beiden Westligaklubs für das Duell gerüstet. Mit allen Höhen und Tiefen in der Vorbereitung, erklärten beide Trainer, Roman Ellensohn (DSV) und Peter Jakubec (VfB), unisono. Letzterer gab zu, dass die Entscheidung, seinen Vertrag in Hohenems im Sommer nicht zu verlängern, doch Spuren hinterlassen habe. „Ich hätte gerne eine sportliche Begründung gehabt“, so der 53-Jährige.
Kein Thema war der Aufstieg im Lager der Haselstauder. „Das ist vom Verein klar kommuniziert und dem muss sich bei uns jeder Spieler unterordnen“, klärt DSV-Kapitän Julian Birgfellner (28) auf. Nichtsdestotrotz wolle man als Spieler immer gewinnen. Und für seinen Trainer Roman Ellensohn gilt: „Zum Schluss waren unsere Testspielergebnisse fast schon zu gut. Darüber haben wir gesprochen, die Spieler wissen um meine Erwartungen“, so der 36-Jährige.




