So plant der VfB Hohenems den Aufstieg in die 2. Liga

Sport / 06.03.2020 • 13:15 Uhr
So plant der VfB Hohenems den Aufstieg in die 2. Liga
Gejubelt werden soll beim VfB Hohenems auch in den kommenden Jahren. STEURER

Zum 100-Jahr-Jubiläum 2023 soll der VN.at-Eliteligaklub das ambitionierte Ziel erreichen.

Hohenems Bei der Hauptversammlung von VN.at-Eliteligaklub World-of-Jobs VfB Hohenems waren die Blicke schon weit nach vorne gerichtet. Das Jahr 2023 wirft seinen Schatten voraus. Dann feiert der heimische Fußballtraditionsklub sein 100-Jahr-Jubiläum. Und dann wollen die Emser in der österreichweiten 2. Liga spielen. Dass man sich dann auch noch Gegner wie Dornbirn oder Austria Lustenau wünschen würde, ist selbstredend.

Erst Voraussetzungen schaffen

Von der Zunkunft in die Gegenwart, die bescherte den Grafenstädtern in den letzten beiden Saisonen – 2017/18 und 2018/19 – jeweils einen Finanzüberschuss von je 5000 Euro. Budgetär liegt der VfB derzeit bei einem Jahresetat von 330.00 Euro. Das passt für Langzeitobmann Harald Achenrainer – im Moment. Nun aber, so der 41-Jährige wolle man sich neue Ziele setzen. „Wir im Vorstand wollen alle Voraussetzungen schaffen, um den Meistertitel in der Regionalliga nach Hohenems zu holen. Dann ist auch die 2. Liga ein Thema bei uns.“ Die bislang besten Platzierungen in der Westliga gelangen in den 80er-Jahren mit zwei zweiten Vizetitel.
Für eine Lizenzabgabe, das weiß Achenrainer, sind derzeit die Rahmenbedingungen nicht gegeben. Vor allem in Sachen Infrastruktur, etwa beim Flutlicht, wird der VfB Hohenems nachrüsten müssen. Aber natürlich muss auch das Budget angehoben werden. Dennoch unterstreicht Achenrainer das Ziel und kündigt diesbezüglich auch „ernsthafte Gespräche mit den Statdverantwortlichen“ an. Immerhin habe man als Verein in den letzten drei Jahren rund 70.000 Euro an Eigenmittel in die Verbesserung der Infrastruktur gesteckt. Sichtbar ist dies im Wirtschaftsbereich (Schirmbar, Zelt), aber auch der Eingangsbereich wurde verbessert.

„Wir im Vorstand wollen alle Voraussetzungen schaffen, um den Regionalligatitel zu holen.“

Harald Achenrainer, Obmann World-of-Jobs VfB Hohenems


Erste Unterstützung für das hochgesteckte Ziel gab es anlässlich der Hauptversammlung von Sportstadtradt Friedl Dold. „Die gesteckten Ziele sind natürlich ambitioniert. Sollte es an einer neuen Flutlichtanlage scheitern, dann werden wir uns die Sache anschauen.“ Bürgermeister Dieter Egger bekräftigte ohne zu viel versprechen zu wollen, dass das Herrenriedstadion einer Sanierung bedarf. Er betonte gleichzeitig, dass die Stadt den Sport in Hohenems finanziell stark fördert. Rund sechs Millionen Euro habe man in den letzten Jahren in den Sport investiert. Konkret auf den VfB angesprochen, betonte er, von der Arbeit der Funktionäre angetan zu sein. Er lobte auch die Zielsetzung des Klubs, um dann noch einmal das Stadion anzusprechen. „Die Tribüne bedarf einer baldigen Sanierung. Im Zuge dessen werden wir auch die Gestaltung eines neuen Kraftraums andenken.“ Was das Flutlicht betrifft, sieht er noch keine Dringlichkeit gegeben.

Bgm. Dieter Egger (Zweiter von rechts) mit Sportstadtrat Friedl Dold (Mitte) sowie Harald Achenrainer (Dritter von links) und dem Vorstand. <span class="copyright">Knobel</span>
Bgm. Dieter Egger (Zweiter von rechts) mit Sportstadtrat Friedl Dold (Mitte) sowie Harald Achenrainer (Dritter von links) und dem Vorstand. Knobel

Trainersuche beginnt erst

Nach der Ankündigung des Klubs, den Vertrag mit Coach Peter Jakubec mit Saisonende nicht mehr zu verlängern, herrschte zuletzt Ruhe. Laut Achenrainer werde man sich diesem Thema in den kommenden widmen. Ob dann Namen wie Sportchef Peter Sallmayer oder Trainer wie Luggi Reiner, Rainer Spiegel oder Philipp Schwarz auf dem Zettel stehen, wollte Achenrainer nicht kommentieren. VN-tk