Kunstrad-Weltcup startet in Koblach

Sport / 27.02.2020 • 20:00 Uhr
Kunstrad-Weltcup startet in Koblach
Rosa Kopf (l.) und Svenja Bachmann bauen am Samstag beim Weltcup der Kunstradsportler in Koblach auf den Heimvorteil. VERBAND

Heimvorteil für Ländle-Kunstradsportler zum Auftakt der Weltcupserie.

Koblach Nachdem die Radballer seit 2002 eine Weltcupserie haben, wird vom Radsport-Weltverband UCI seit 2018 parallel dazu die gleiche Wettkampfserie für die Kunstradfahrer durchgeführt. Die dritte Weltcupperiode der Artisten auf zwei Rändern wird am Samstag (Beginn 13.30 Uhr, Ende ca. 19.30 Uhr) in der Dreifachturnhalle in Koblach eingeläutet. Weitere Stationen sind am 27. Juni Komárno (Svk) und am 1. August Hongkong, der krönende Abschluss erfolgt am 21. November in Erlenbach bei Heilbronn.

Die Anzahl der Startplätze im Weltcup richtet sich nach dem Abschneiden der Nationen bei der vorausgegangenen Weltmeisterschaft. Österreich nutzt bei der dritten Auflage das Kontingent fast aus und ist beim Auftaktbewerb mit drei Sportlern im Einer und drei Zweierteams vertreten. Insgesamt sind vier der insgesamt fünf Titelträger und zehn der 15 Medaillengewinner des UCI-Championats 2019 gemeldet.

In vier der fünf Bewerbe dabei

Angeführt wird die Ländle-Garde von der WM-Dritten Lorena Schneider (Höchst), die in Koblach ihre Weltcuppremiere feiert. Gespannt darf man sein, ob ihre Klubkollegen Marcel Schnetzer/Katharina Kühne im Open-Zweier ihre Bronzene aus dem Vorjahr im Gesamtweltcup bestätigen können. Daneben dürfen sich auch Rosa Kopf/Svenja Bachmann (Sulz) im Frauen-Zweier berechtigte Hoffnungen auf eine Podestplatzierung machen. Dagegen verzichtet der Höchster Vierer, 2019 WM-Dritter, auf eine Teilnahme.

Kunstrad-Weltcup startet in Koblach
Die WM-Dritte Lorena Schneider darf sich beim Weltcup am Samstag in Koblach berechtigte Hoffnungen auf eine Podestplatzierung machen. Verband

Nicht nur für die heimischen Asse, sondern für alle Aktiven aus zehn Nationen ist der Wettkampf eine Standortbestimmung für die Höhepunkte in diesem Jahr. Nachdem für die am 11./12. Juni festgelegte Elite-Europameisterschaft (Kunstrad und Radball) bis dato noch kein Ausrichter gefunden wurde, rücken die Teilnahmen an den Weltcupbewerben noch mehr in das Interesse. Höhepunkt ist die Weltmeisterschaft, die 2020 vom 27. bis 29. November in Stuttgart über die Bühne geht.

Neue Zeitrechnung

Die Radballer starten in fünf Wochen, am 4. April, mit dem Turnier in Wintherthur. Nach der jahrelangen Erfolgsserie des Höchster Erfolgsduos Patrick Schnetzer und Markus Bröll, die seit 2012 insgesamt sechs Mal und bei den letzten vier Auflagen in Serie das Finalturnier für sich entschieden, beginnt nach dem Rücktritt von Bröll eine neue Zeitrechnung. Seriensieger Schnetzer geht mit dem neuen Partner Stefan Feurstein unter Dornbirner Flagge auf Titeljagd. Weiters dabei bei den Qualifikationsturnieren sind Pascal Fontain/Patrick Köck (Dornbirn) bzw. die Lustenauer Martin Lingg/Daniel König. Das vierte der insgesamt sieben Turniere in der Vorrunde wird am 5. September in der HS Haselstauden ausgetragen, das Finale am 5. Dezember in Prag.

Hallenradsport-Weltcup 2020

Stationen Kunstrad

1. Station: Samstag, ab 13.30 Uhr Koblach

2. Station: 27. Juni Komárno (SVK)

3. Station: August Hongkong

Finale: November Erlenbach (GER)

Stationen Radball

1. Station: 4. April Winterthur

2. Station: 25. April Wendlingen (GER)

3. Station: 20. Juni Svitávka (CZE)

4. Station: 5. September Dornbirn

5. Station: 19. September Hardt (GER)

6. Station: 10. Oktober St. Gallen

7. Station: 31. Oktober Sangerhausen (GER)

Finale: 5. Dezember in Prag (CZE)