Lions stellen mit 18:0-Run Spielverlauf auf den Kopf

Gala von Ander Arruti bei 89:69-Arbeitssieg der Dornbirn Lions gegen Basket Flames.
Dornbirn Nach dem souveränen 90:76-Auswärtserfolg vor einer Woche bei Tabellenführer Güssing/Jennersdorf benötigten die Raiffeisen Dornbirn Lions im Topduell des drittletzten Spieltages in der zweiten Basketball-Bundesliga lange Zeit, bis sie ihre Betriebstemperatur erreicht hatten. Dieser Umstand lag aber nicht an der Stärke der Basket Flames, sondern an der passiven Deckungsarbeit der Equipe von Headcoach Borja San Miguel.
Nach dem 35:36-Pausenrückstand agierten die Gastgeber dann wesentlich kompakter und unter der Regie des überragenden Ander Arruti nahm der Lions-Express richtig Fahrt auf. Mit einem 18:0-Lauf zwischen der 23. (41:46) und 28. Minute (59:46) wurden die Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn der Flames seit Oktober 2015 innert kurzer Zeit zunichtegemacht. „Zu Beginn war unsere Verteidigung zu fehleranfällig und am Rebound waren wir nicht präsent. Doch wir konnten das Tempo hochhalten, sind dann in einen Flow gekommen und haben verdient gewonnen“, analysierte Lions-Spielmacher Arruti.
Tobar mit perfekter Rückkehr
Über ein gelungenes Comeback im Lions-Trikot nach dreijähriger Absenz durfte sich Mario Tobar freuen. Der 31-jährige Center aus Spanien brachte es in 14:36 Minuten Spielzeit auf zehn Punkte und bestätigte, dass er eine optimale Ergänzung für die kommenden Ziele ist.
In den letzten Partien vor der Best-of-three Viertelfinalserie gastieren die Lions kommenden Samstag noch bei Schlusslicht Deutsch Wagram und empfangen dann im Rahmen der Lions-Charity am 15. Februar die Fürstenfeld Panthers.
Zweite Basketball-Bundesliga 2019/20
20. Spieltag
Raiffeisen Dornbirn Lions – Basket Flames Vienna 89:69 (17:21, 35:36, 65:53)
Raiffeisen Dornbirn Lions: Brajkovic 3, Arruti 23, Ivica Dodig 7, Medori 18, Kevric 6, Sebastian Gmeiner 10, Buljubasic, Sanchez Rodriguez 2, Tobar Ruiz 10, Bas 10, Valentin Dodig
