Lukas Jäger und Co. sind für die Liga gerüstet

Sport / 24.07.2019 • 21:30 Uhr
Lukas Jäger und Co. sind für die Liga gerüstet
Der Alberschwender Lukas Jäger, hier bei einem Testspiel im Duell mit Paris-SG-Superstar Killian Mbappe, steht kurz vor dem Saisonstart mit dem FC Nürnberg in der zweiten deutschen Liga.ZINK

Das Österreicher-Quintett beim 1. FC Nürnberg freut sich auf den Startschuss in der zweiten deutschen Bundesliga.

Nürnberg Mit 22 österreichischen Legionären und einem Trainer mit Aufstiegsambitionen startet morgen die zweite deutsche Fußball-Liga in die Saison. Der im Sommer nach Nürnberg gewechselte Damir Canadi peilt mit den Franken die sofortige Rückkehr ins Oberhaus an. Das wollen aber auch Stuttgart und Hannover, dazu plant auch der Hamburger SV mit Lukas Hinterseer wieder einmal das Bundesliga-Comeback.
Der Club aus Nürnberg stellt mit insgesamt vier Spielern, einem Cheftrainer und Cotrainer den Verein mit dem höchsten Österreicher-Anteil in der zweithöchsten deutschen Bundesliga. Noch dazu haben Damir Canadi (Trainer), Nikola Dovedan, Andreas Lukse und Lukas Jäger allesamt eine Vergangenheit beim SCR Altach. Der Montafoner Georg Margreitter trägt schon seit August 2015 das Dress der Franken. Canadis Cotrainer Eric Orie ist im Ländle ein alter Bekannter. Zum Auftakt müssen Jäger und Co. bei Dynamo Dresden antreten. Dort trifft man auf alte Bekannte: Sascha Horvath (Ex-Austria Wien), Patrick Möschl (Ex-Ried), und Matthäus Tafern (Ex-Wacker Innsbruck). Kein leichter Auftakt für die Nürnberger, wie Lukas Jäger zugibt: „In dieser Liga ist kein Gegner leicht. Auswärts ist es sowieso immer sehr unangenehm, keine Mannschaft schenkt dir was. Deswegen liegt unser Fokus aktuell voll auf Dresden. Wir sind für den Start aber gerüstet.“

Nürnberg-Cheftrainer Damir Canadi (r.) wird von seinem Cotrainer Eric Orie unterstützt. ZINK
Nürnberg-Cheftrainer Damir Canadi (r.) wird von seinem Cotrainer Eric Orie unterstützt. ZINK

Jäger wieder im Rennen

Dass in dieser Saison gleich vier Traditionsvereine: Hamburger SV, Hannover 96, VfB Stuttgart und eben Nürnberg um den Platz an der Sonne kämpfen, macht das Unterfangen nicht leichter. „In der zweiten Runde spielen wir gleich gegen den Hamburger SV, der erste große Kracher in der Liga. „Langsam reinkommen in die Liga spielt es also sicher nicht“, erklärt der Alberschwender, der unter Canadi wieder berechtigte Chancen auf einen Stammplatz hat. „Letzte Saison lief es für mich nicht zufriedenstellend (Anm. d. Red., zwei Einsätze in der Bundesliga), aber jetzt schaut es gut aus. Die Vorbereitung lief sehr gut für mich. Mal schauen ob ich auch in der Liga zum Zug komme“, erklärt Jäger.

Hinterseer und HSV als Gejagte

Der Hamburger SV mit dem gebürtigen Innsbrucker Lukas Hinterseer gilt auch in dieser Saison wieder als der große Gejagte. Mit der prominenten Verpflichtung von Trainer Dieter Hecking (zuletzt Borrussia-Mönchengladbach) erhofft man sich in der Hansestadt den Aufstieg. Doch der Druck ist auch im zweiten Jahr in der zweiten deutschen Bundesliga wieder enorm groß.