Bildstein/Hussl erkämpfen Goldflotte – kein optimaler Start für Bargehr/Mähr

Weiterhin schlagen sich die heimischen Segler mit Leichtwinden herum.
genua Die 49er-Flotte rund um Steuermann Benjamin Bildstein und seinen Vorschoter David Hussl konnte am Donnerstag bei Leichtwindverhältnissen zwei Rennen absolvieren. Die beiden Segler vom Yacht Club Bregenz lieferten eine solide Leistung, mussten sich aber zweimal entlasten und landeten auf den Rängen zwölf und 18. „Mit den Drehungen ist es schwer, Spitzenresultate rauszufahren. Auch wenn es nicht so läuft wie in Palma, sind wir seglerisch vorne dabei. Die Qualifikation für die Goldflotte ist unter diesen Umständen sicher positiv, jetzt hoffen wir noch auf ein paar Rennen. Wir wollen unsere beste Leistung abrufen und mit jedem Tag weiter lernen“, bilanziert Steuermann Bildstein.
Erste Wettfahrt für 470er
David Bargehr und Lukas Mähr kamen im bislang einzigen Rennen der 470er nicht über einen 36. Rang hinaus. „Wir haben gleich beim ersten Startversuch wegen unerlaubten Fortbewegens einen Penalty bekommen und haben uns dadurch beim dann gültigen dritten Start sehr zurücknehmen müssen“, berichtet Vorschoter Lukas Mähr und ergänzt: „Wir sind dann leider nicht gut hinausgekommen und hinten hängen geblieben. Wenn man bei diesen Verhältnissen am Start nicht gut dabei ist, ist die Wettfahrt leider gelaufen.“ Für den morgigen Tag hofft Mähr auf „ordentlichen Wind“, um drei Rennen durchzubringen. Dann will das Duo auch wieder auf seine Trapezweste zurückgreifen, die bei den heutigen Leichtwindverhältnissen nicht erforderlich war.
Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka hingegen feierten ihren ersten gemeinsamen Wettfahrtsieg bei einem Weltcup-Event. Nach einem geglückten Pin-End-Start übernahm das 470er-Duo vom Burgenländischen Yacht-Club bei vier bis fünf Knoten die Führung, die sie im Verlauf des Rennens weiter ausbauten. „Wir freuen uns natürlich über das Ergebnis, es war aber erst der Auftakt,“ berichtet Steuermann Kampelmühler.