Erfahrung spricht für Feldkirch, Statistik, sieht den SSV Schoren in der Favoritenrolle

Im 28. Derby im Frauenhandball geht es um Ruhm, Ehre und die Rangordnung im Ländle.
Feldkirch Wird es am Ende der 15. Derbysieg des SSV Dornbirn-Schoren, gibt es zum fünften Mal eine Punkteteilung oder darf sich Gastgeber Blau-Weiß Feldkirch nach dem 28. Duell in der Women Handball Austria League (WHA) am Samstag (18 Uhr) über den zehnten doppelten Punktgewinn jubeln? Für Spannung ist ausreichend gesorgt und die mit Sicherheit zahlreich in die Sporthalle Reichenfeld kommenden Handballfans dürfen sich auf einen Leckerbissen freuen.
Saisonverlauf mit Höhen und Tiefen
Beide Mannschaften leisteten sich im Verlauf der bisherigen Saison Höhen und Tiefen. Gastgeber Feldkirch startete mit vier Siegen exzellent in die Saison, musste dann aber fünf Niederlagen in Folge einstecken und findet sich mit sieben Siegen in 17 Begegnungen auf dem siebten Rang. Zuletzt zeigte das Team von Coach Attila Czetenyi aber wieder ansteigende Form.
Etwas stabiler der SSV Schoren: Der Traditionsverein startete mit zwei Niederlagen und fünf Siegen in die Spielperiode und liegt auf dem sechsten Tabellenrang. Für einige Aufregung sorgte zuletzt die Trennung von vier Leistungsträgerinnen. Nun hofft man, dass die Equipe von Ex-Welthandballerin Ausra Fridrikas trotz der Kaderverjüngung wieder zu alter Stabilität findet. Mit einem Derbysieg käme der SSV Schoren der Nummer-eins-Position in der Ländle-Rangordnung am Saisonende ein großes Stück näher.
Tabelle in der Women Handball Austria League (WHA)