Mit Rückenwind im Rennen bleiben

Sport / 05.04.2019 • 18:45 Uhr
Jan Zwischenbrugger fühlte sich auf der neuen Position direkt vor der Abwehr bereits sehr wohl und könnte hier auch zum Torschützen avancieren.  APA
Jan Zwischenbrugger fühlte sich auf der neuen Position direkt vor der Abwehr bereits sehr wohl und könnte hier auch zum Torschützen avancieren. APA

SCR Altach will bei der Admira den zweiten Sieg in Serie feiern.

Altach Mit einem 4:2-Sieg und drei Punkten im Gepäck traten die Altacher nach dem letzten Gastspiel in der Südstadt die Heimreise mit positiven Gefühlen an. Felix Luckeneder, Stefan Nutz, Simon Piesinger und ein Eigentor der Admira sorgten für die SCRA-Treffer beim Sieg im Grunddurchgang.
Nun, ein halbes Jahr später, ist das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams ein umso wichtigeres. Nach der Punkteteilung sind in der Qualifikationsgruppe alle sechs Mannschaften wieder nah zusammengerückt und Zählbares ist beinahe schon Pflicht. Das gilt nicht nur für die Rheindörfler, sondern auch für die Admira, die als Tabellenletzter unter Druck stehen. Zwar ist noch alles offen, doch bis zum Saisonende stehen nur noch neun Partien an und kein Team darf sich in der Qualifikationsgruppe ausruhen, denn nur sechs Punkte trennen den aktuellen Leader, Rapid, vom Schlusslicht und heutigen Gegner der Altacher.

Auf gezeigten Leistungen aufbauen

Das Momentum spricht für die Vorarlberger. Nach dem 2:1-Zittersieg gegen Mattersburg gab die Elf von Trainer Alex Pastoor die rote Laterne in den Osten ab. Die Admira hingegen kassierte eine 0:3-Niederlage bei Rapid. „Die Spieler haben sich gegen Mattersburg zu 100 Prozent eingesetzt. Der Sieg hat dann auch eine positive Stimmung ins Team gebracht“, blickte der neue Altach-Trainer auf die vergangenen Tage zurück. Groß auf den kommenden Gegner vorausblicken wollte Pastoor auf der gestrigen Pressekonferenz noch nicht: „Ich bin mir nicht ganz sicher, was wir zu erwarten haben. Wir haben uns jeden Tag versucht zu steigern, hoffentlich gelingt uns der nächste Erfolg.“ Einer, der beim vergangenen Heimspiel wesentlich für den Sieg mitverantwortlich war, ist Marco Meilinger. Der rechte Außenläufer zeigte ein starkes Spiel und will daran auch am heutigen Abend anknüpfen: „Wir hatten von der ersten Minute an die Vorgabe im Kopf, egal was passiert, immer fokussiert weiterzuarbeiten. Damit konnten wir auch die Fans auf unsere Seite bringen.“ Der Mittelfeldspieler spricht dabei an, dass die Altacher zum ersten Mal in dieser Saison einen Rückstand in einen Sieg drehen konnten.

Mit Rückenwind im Rennen bleiben
Die Handschrift des neuen Altach-Cheftrainers Alex Pastoor trug beim 2:1-Heimsieg gegen Mattersburg erste Früchte. GEPA

Trainerwechsel macht sich bemerkbar

Damit zeichnen sich erste positive Veränderungen unter dem neuen Cheftrainer ab. „Man spürt, dass die Spieler in solchen Situationen aufnahmefähiger sind und versuchen, alles in die Partie reinzuwerfen“, merkte Zwischenbrugger an. Dennoch wissen die Altacher, dass eine weitere Steigerung möglich ist: „Wir müssen noch ein paar Prozent drauflegen, um erneut als Sieger vom Platz zu gehen“, kennt Jan Zwischenbrugger das Rezept für den nächsten Erfolg. HFL