Opfer der Anschläge aus 34 Ländern

Spezial / 18.08.2017 • 22:49 Uhr
Dieses Auto wurde für die Attacke in Cambrils benutzt. Alle fünf Täter kamen beim Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Foto: afp
Dieses Auto wurde für die Attacke in Cambrils benutzt. Alle fünf Täter kamen beim Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Foto: afp

Anschläge fordern 14 Todesopfer und über 100 Verletzte. Eine Frau aus Österreich wurde leicht verletzt.

barcelona. Bei den Anschlägen von Barcelona und Cambrils wurden mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt.

Die Opfer der Anschläge stammen vermutlich aus mindestens 35 verschiedenen Ländern – von Frankreich und Deutschland bis Pakistan und den Philippinen. Die Zahl sei noch vorläufig, teilten die katalanischen Rettungsdienste am Freitag via Twitter mit. Wie viele Opfer jeweils aus welchem Land stammen, war noch ungewiss.

Gewiss ist, dass sich unter den Toten drei Spanier, zwei Italiener, eine Portugiesin und eine Belgierin befinden.

Unter den Verletzten des Anschlags in Barcelona sind 26 Franzosen und 13 Deutsche. Weitere sind aus Belgien, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Russland, der Türkei und eine Frau aus Österreich. Laut dem Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, habe die Österreicherin leichte Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden. Sie habe das Spital mittlerweile wieder verlassen.

Todesopfer aus Österreich hat es nach derzeitigem Wissensstand nicht gegeben.

Beim Anschlag in Cambrils, bei dem fünf Attentäter mit ihrem Auto Fußgänger an der Strandpromenade niederfuhren, wurden eine Frau getötet und sechs Personen verletzt, unter ihnen ein Polizist. Zudem starben bei einem Schusswechsel mit der Polizei alle fünf Angreifer.