Erinnerungen

Alfred Wucher aus Hohenweiler,
Jahrgang 1925
„Duch einen Granatensplitter, der meine Hand durchschlagen hatte, war ich verwundet und im Lazarett in Lochau untergebracht. Am Wochenende war es denen, die laufen konnten, gestattet, daheim einzukehren. Ein Einmarsch der französischen Truppen hatte sich bereits durch einen Schusswechsel in der Ferne angekündigt. Ich suchte einen Kameraden auf, der gemeinsam mit mir im Lazarett behandelt wurde. Wir beschlossen, nicht nach Lochau zurückzukehren, sondern in Hohenweilter zu bleiben. Wenige Stunden später stand sein Elternhaus unter Beschuss und brannte bis auf die Grundmauern ab. Kurz darauf rollten auch schon Panzer durch den Ort.“