Tagesprotokoll Vorarlberg

Spezial / 28.04.2015 • 18:57 Uhr
Tagesprotokoll  Vorarlberg

1943 haben die alliierten Mächte erklärt, Österreich zu befreien und als unabhängigen Staat wieder herzustellen.

Als sich im Frühjahr 1945 die endgültige Niederlage der deutschen Wehrmacht abzeichnet, setzt ein Wettlauf der alliierten Streitkräfte auf Österreich ein.

Die erste französische Armee erreicht den Untersee und will sich ein Stück Österreich sichern.

Die Franzosen einigen sich mit den Amerikanern, durch Vorarlberg in die österreichischen Alpen vorzustoßen, möglichst bis Landeck.

Am Sonntagvormittag, 29. April, kommt es zum Beschuss des Wälderbähnles. Zwölf Menschen sterben durch die Kugeln französischer Tiefflieger, als die Bahn in den Bahnhof Bregenz einfährt.

Eine Kampfpanzertruppe und eine marokkanische Gebirgsdivision stehen zum Angriff bereit. Weiter östlich rücken marokkanische Soldaten in Richtung Allgäu und Kleinwalsertal vor.

Gegen 20.30 Uhr erreichen Bodentruppen die alte Staatsgrenze. Eine Aufklärungspatrouille betritt bei Hohenweiler erstmals österreichischen Boden.

Sie alle stehen bereit, um ein befreundetes Land zu befreien.