Kurz notiert.
blackbox. In den französischen Alpen ist am Freitag die Suche nach der zweiten Blackbox des abgestürzten Flugzeugs fortgesetzt worden. Gefunden wurde sie bislang noch nicht.
Spekulation. Nach Ereignissen wie jenen rund um den Airbus-Absturz werden oft schnell psychologische oder psychiatrische Erklärungsversuche laut. Das ist voreilig, meint der Tiroler Psychiater Christian Haring, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP). „Grundsätzlich sollte man nicht sofort Hypothesen zur Erklärung irrational erscheinender Ereignisse auf den Tisch legen.“ Die Österreichische Fachgesellschaft für Psychiatrie wolle grundsätzlich die Erhebungen der Behörden abwarten. „Vorher ist alles Spekulation“, sagt Haring.
UN-Botschafter. Nach der Germanwings-Katastrophe hat es nach Worten des deutschen UN-Botschafters Harald Braun auch innerhalb der Vereinten Nationen „überwältigendes Mitgefühl“ gegeben. Er werde jeden Tag von Botschaftern aus aller Welt angesprochen, die ihr Beileid ausdrücken würden.
betreuungszentrum. Am Samstag eröffnet die Fluggesellschaft Germanwings ein Betreuungszentrum für Angehörige in der Nähe des Absturzortes. Derzeit werden noch Betreuer rekrutiert.
entschädigung. Die Lufthansa bietet den Hinterbliebenen von Opfern des Absturzes der Germanwings-Maschine vom Dienstag eine Überbrückungshilfe von bis zu 50.000 Euro an. Das wurde von einer Germanwings-Sprecherin bestätigt. Das Geld werde den Hinterbliebenen unabhängig von möglichen weitergehenden Ansprüchen als Ersthilfe angeboten.