“Schlüsselprojekt für die Energiewende Europas”

Mit einem Jahr Verspätung wird im Frühjahr der Grundstein für das Kraftwerk gelegt.
Schwarzach. Im Jahr 2013 wollten die Illwerke mit dem Bau ihres zweitgrößten Kraftwerks beginnen. Eine Bürgerinitiative sorgte dafür, dass sich die Realisierung um ein Jahr verschiebt. Sie wollte im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbau eine Verlegung der Stromleitungen unter die Erde. Der Verwaltungsgerichtshof als letzte Instanz folgte der Argumentation nicht und für den Vorarlberger Stromkonzern wäre die geforderte Verlegung der Stromkabel unter die Erde auch nicht finanzierbar gewesen, wie schon der frühere Vorstandsvorsitzende und jetzige Aufsichtsratvorsitzende Ludwig Summer immer wieder betonte.
Ausschreibungen fertig
Die illwerke vkw stehen in Startposition. Pläne sind ausgearbeitet, Ausschreibungen zu 70 Prozent fertig. Der Zeitpunkt für den Baustart ist gut, denn durch die Flaute am deutschen Kraftwerksmarkt sind die Kosten relativ niedrig, wie die Vorstände des Stromerzeugers, Christof Germann und Helmut Mennel, im VN-Gespräch feststellten. „Mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichtshofs entsteht für uns Rechtssicherheit und wir können am 31. Jänner im Aufsichtsrat den Baubeschluss fassen“, so Germann über die weitere Vorgangsweise. „Unsere Pumpspeicherkraftwerke leisten einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit im europäischen Verbundnetz“, betont Mennel die Bedeutung des Bauprojekts.